Die Riester Rente: Funktionsweise & Varianten

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Staatliche Zulage zum Ansparen von Rente durch Riester Förderung

Schon heute ist abzusehen, dass auf Grund der demographischen Entwicklung die staatliche Rente in den nächsten Jahrzehnten eine Niveausenkung erleiden wird. Deshalb wird im Rahmen der Riester Förderung vom Staat eine Zulage sowie Vorteile bei der Steuererklärung geboten, um die gesetzliche Rente mit einer zusätzlichen Riester Rente zu kompensieren.

Was versteht man unter Riester Rente

Staatliche Förderung durch Zulagen
Staatliche Förderung durch Zulagen

Für viele Menschen erscheint das System der Riester Rente kompliziert. Doch ist das Prinzip recht einfach. Es werden regelmäßige Sparbeiträge in einen Versicherungsvertrag eingezahlt, zu denen der Sparer jedes Jahr eine Zulage vom Staat erhält. Dieses System wurde eingeführt, um es allen Arbeitnehmern zu ermöglichen, eine private Altersvorsorge aufzubauen, mit die gesetzliche Rentenversicherung späterhin ergänzt werden kann. Neben den Zuschüssen beim Sparen erhält man bei der Riester Rente auch Vorteile bei der Steuererklärung. Die Einlagen in den Riester Sparvertrag können bis zu einem gesetzlich festgelegten Höchstbetrag von der Steuer abgezogen werden. Eine Besteuerung fällt allerdings im Rentenalter an.

Für wen ist die Riester Rente erhältlich?

Die Riester Rente ist grundsätzlich allen Arbeitnehmern zugänglich, die auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Für Selbständige und auch für Auszubildende gibt es bei der Riester Rente Sonderreglungen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit zum sogenannten Huckepack Riestern. Dabei ist es möglich, das Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner von Riester Sparern ebenfalls einen Sparvertrag abschließen.

Interessant für Arbeitnehmer
Interessant für Arbeitnehmer

Varianten der Riester Rente

Die Riester Rente kann in unterschiedlichen Formen angelegt werden. Dazu gehören das Fondssparen, das Banksparen, das Bausparen (Tipps zum Bausparen von Stiftung Warentest erhälst Du hier) und die Riester Versicherung. Entscheidet man sich für das Fondssparen, so werden die eingezahlten Beiträge sowie die staatliche Zulage in einem Investment Fonds angelegt. Diese Version der Riester Rente kann ertragreicher sein, als die anderen Varianten, ist jedoch von der Entwicklung der Börsenkurse abhängig, die natürlich nicht vorhersehbar ist. Daher können die tatsächlichen Bezüge, die man im Rentenalter aus dieser Rente erhält, auch erst beim Eintritt ins Rentenalter berechnet werden. Stiftung Warentest hat 2018 mehr als 1800 Riester Investmentfonds unter die Lupe genommen.

Wertentwicklung abhängig von Zinsen & Kursen
Wertentwicklung abhängig von Zinsen & Kursen

Generell lohnt es sich ein paar Euro für die Ratschläge bei Stiftung Warentest zu investieren, sie untersuchen regelmäßig verschiedenste Finanzprodukte. Auch die verschiedenen Varianten sind bei Stiftung Warentest im Vergleich. Man erhält dort einen vernünftigen Überblick und ist mit den Empfehlungen gut beraten! Beim Banksparen werden sämtliche Beiträge und Zulagen auf ein Sparkonto überwiesen. Es werden die normalen Zinsen und Zinseszinsen für solche Sparanlagen gezahlt. Die Rendite ist daher vom Zinsniveau abhängig.

Schließt man eine Riester Versicherung, so werden Beiträge und Zulagen in eine private Rentenversicherung eingezahlt. Diese legt die Beträge in Immobilien, Aktien und ähnlichen Werten an. Erwirtschaftete Gewinne werden anteilsmäßig an die Versicherten verteilt. Auch bei dieser Art von Riester Rente ist die tatsächliche Rendite, die man erzielen wird, nur schwer voraussagbar.

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Vor- und Nachteile der Riester Rente

Die Riester Rente bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, die eine solche Sparanlage
interessant machen. Zunächst einmal bietet sie auch für Arbeitnehmer der niedrigeren
Einkommensstufen eine effiziente Möglichkeit, um eine private Altersvorsorge aufzubauen. Es handelt sich auch um eine sichere Anlage. Die Beträge, die man selbst einzahlt, sowie die staatlichen Zuschüsse stehen bei Eintritt ins Rentenalter garantiert zur Verfügung. Aber Achtung: Wird der Riester-Vertrag vor dem Rentenbeginn gekündigt bzw. das angesparte Guthaben ausgezahlt, müssen alle bis dahin erhaltenen staatlichen Zulagen zurückgezahlt werden!

Staatliche Zulagen müssen bei vorzeitiger Kündigung zurückgezahlt werden!

Riester Vorsorge im Alter
Riester Vorsorge im Alter

Interessant sind vor allem auch die steuerlichen Vorteile. Während der Erwerbstätigkeit kann man die eingezahlten Beträge auf der Steuererklärung einfach abziehen. Versteuern braucht man die Riester Rente erst im Rentenalter, wenn man meistens in eine niedrigere Steuergruppe eingestuft ist. Als Vorteil kann es auch betrachtet werden, dass man sich bei Eintritt in das Rentenalter 30 Prozent des angesparten Betrags auszahlen lassen kann, während die übrigen 70 Prozent als monatliche Rentenzahlungen geleistet werden. Die Riester Rente ist geschützt und kann auch im Fall von Privatinsolvenz nicht angegriffen werden. Ebenso ist sie bei der Berechnung von Harz IV geschützt.

Natürlich gibt es bei der Riester Rente auch einige Nachteile. Dazu gehört es beispielsweise, dass die Renditen in Zeiten niedriger Zinsen oft recht gering ausfallen können. Viele Personen betrachten es auch trotz der Vorteile bei der Steuererklärung während der Erwerbszeit als Nachteil, dass die Riester Rente im Alter versteuert werden muss.

Insgesamt ist die Riester Rente für alle, die keine andere private Altersvorsorge haben, eine gute Möglichkeit, für eine bessere finanzielle Absicherung im Rentenalter zu sorgen.

 

Sichere Anlage: Das Festgeld.

Höhere Zinsen, weniger Flexibilität.

In Zeiten geringer Zinsen und einer unsicheren Finanzlage fällt es potenziellen Anlegern schwer, die richtige bzw. eine profitable Anlageform für diverse Beträge zu finden. Bei der Suche nach einer sicheren und möglichst relativ gut verzinsten Möglichkeit der Geldanlage, stehen Sparer zwangsläufig vor der Wahl zwischen einem Festgeld – und einem Tagesgeldkonto. Flexible Verfügbarkeit vs. höhere Verzinsung. Details und Fakten rundum das Festgeldkonto.

Verzinste Geldanlage
Verzinste Geldanlage

Festgeld. Der Name ist Programm.

Wer sich für die Variante des Festgelds entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sein Geld für einen vorab festgelegten Zeitraum angelegt wird und somit dem Sparer nicht mehr zur Verfügung steht. Daher sollten hiermit nur Beträge angelegt werden, die tatsächlich im gewünschten Zeitraum nicht benötigt werden. Effekt: Die Bank stellt dem Sparer einen höheren Zinssatz zur Verfügung, da sie für den festgelegten Zeitraum mit dem Geld arbeiten kann. Dies ist der größte und relevanteste Unterschied zum Tagesgeld, bei dem der Sparer jederzeit auf das angelegte Geld zugreifen kann.

Feste Laufzeit
Feste Laufzeit

Laufzeiten und Verzinsung beim Festgeld.

Die Laufzeit der Anlage ist von Bank zu Bank verschieden, beträgt jedoch in der Regel Zeiträume von 30 Tagen bis zu 10 Jahren. Üblich und beliebt sind Laufzeiten von 3, 6 12, 24 oder 36 Monaten, je nach Anlagebetrag. Eine Laufzeit von 30 Tagen rentiert sich meist nicht besonders, da der Zinssatz hierfür sehr niedrig ist. Es sei denn, die Anlagesumme ist entsprechend hoch. Generell gilt, je länger die Laufzeit des Vertrages gewählt wird, desto höher werden die Zinsen für das Festgeld sein. Eine lange Laufzeit garantiert der Bank die sichere Summe und der Anleger wird daher mit einem höheren Zinssatz belohnt.

Weiterer Vorteil ist, dass die Zinsen zwar von der aktuellen Entwicklung des Leitzins abhängig sind, jedoch am Tag der Vertragsunterzeichnung für den gesamten Zeitraum festgelegt werden. Damit ist der Zinssatz für den gesamten Zeitraum sicher, auch wenn der allgemeine Zinssatz im Zeitraum fällt. Nachteil ist, dass er auch nicht steigen kann.

Auf eine „sichere Bank“ setzen.

Hatten Anleger vor einigen Jahren nur die Wahl zwischen wenigen Banken, hat sich die Anzahl von Kreditinstituten, die gerne das Geld der Anleger in Empfang nehmen würden, mittlerweile stark erhöht. Grund dafür ist der Boom der Direktbanken. Eine Direktbank arbeitet nur online und verfügt über kein eigenes Filialnetz. Da die Zahl der Banken so groß ist und diese in der Regel alle Konten für Tagesgeld oder Festgeld anbieten, sollte die Wahl der Bank gut überlegt sein. Ein Online-Vergleich der Leistungen ist hier hilfreich. Beim Online-Vergleich werde nicht nur Zinssätze und Laufzeiten hervorgehoben, sondern auch z.B. der Sitz der Bank und die Sicherheiten.

100.000 Euro sind geschützt
100.000 Euro sind geschützt

Durch die relativ langfristige Bindung mit einem Festgeldkonto an die Bank, sollten alle Parameter genau geprüft und abgewogen werden. Manchmal entscheiden nicht nur allein die Zinsen, wenn es sich um eine unbekannte Bank mit Sitz im Ausland handelt. Grundsätzlich sind alle Einlagen bis 100.000 Euro in Europa durch die Einlagensicherung geschützt. Höhere Summen sollten auf mehrere Banken verteilt werden. Wer sein Geld außerhalb Europas anlegt, trägt ein höheres Risiko. Auch sollten eventuelle Ausstiegsklauseln beachtet werden, die greifen, sobald der Anleger den Vertrag vorher auslösen will bzw. muss. Dies ist zwar in der Regel nicht möglich, jedoch bieten einige Banken dies an. Immer sehr zum Nachteil des Anlegers.

Eignung des Festgeldkontos.

Banken vergleichen
Banken vergleichen

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob ein Festgeldkonto für das eigene Sparinteresse geeignet ist. Die langfristige Bindung und die eingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes spielt eine eher untergeordnete Rolle, wenn Geld angelegt wird, das im Anlagezeitraum nicht benötigt wird. Hierbei werden geringe Zinsen umgangen, da der garantierte Zinssatz mit Länge der Laufzeit steigt. Einlagen bis 100.000 Euro bei seriösen Banken sind geschützt und tragen kein Risiko für den Sparer. Langfristiges Sparen mit einer langen Laufzeit ist beim Festgeldkonto möglich. Vorteil einer langen Laufzeit ist weiterhin, dass hierbei hohe Zinsen erzielt werden können. Eine monatliche Sparrate entfällt, da der Betrag vollständig eingezahlt wird.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung: Teuer aber wichtig.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig für die existenzielle Sicherheit

Gemäß einer Umfrage des Instituts Allensbach im Jahr 2017 beträgt der Anteil der Menschen über 14 Jahren, die eine Versicherung gegen Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit besitzen, 25%. Angesichts der Tatsache, dass heutige 20- oder 30-Jährige mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 40% vor Renteneintritt berufsunfähig werden, ein unterschätztes Risiko, das die existentielle Sicherheit bedroht. Daher sollte jeder sich mit der Berufsunfähigkeitsversicherung auseinandersetzen.

Ein Unfall ist nur in jedem zehnten Fall Ursache der Berufsunfähigkeit

Berufsunfähig durch Krankheit
Berufsunfähig durch Krankheit

Die Ursachen, berufsunfähig zu werden, sind vielfältig. Gemäß einer Untersuchung aus dem letzten Jahr ist Krankheit die häufigste Ursache. Hierzu gehören vor allem Nervenkrankheiten, aber auch Erkrankungen des Bewegungsapparates und des Skeletts und Krebserkrankungen. Eine solche Erkrankung kann das Aus im bisherigen Beruf und damit das bisherige Leben existenziell bedrohen, wenn plötzlich die Einnahmen ausbleiben. Die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente zahlt für nach dem 1.1.1961 Geborene nur eine gestaffelte Rente, die davon abhängt, wie viele Stunden überhaupt noch in irgendeinem Beruf gearbeitet werden kann. Insofern stellt eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur eine wichtige Ergänzung, sondern durchaus auch eine Pflichtversicherung zur finanziellen
Absicherung dar.

Wichtiger Aspekt: Konkrete oder abstrakte Verweisung

Ausgeübter Beruf entscheidend!
Ausgeübter Beruf entscheidend!

In der Berufsunfähigkeitsversicherung gilt der zuletzt ausgeübte Beruf und die dort erlernten Kenntnisse und Fähigkeiten, beziehungsweise Ausbildung und Erfahrung. Verweisung bedeutet nicht, dass der Chirurg auf den Beruf des Pförtners verwiesen werden kann.

Konkrete Verweisung

Verweisung meint entweder eine konkrete Verweisung oder eine abstrakte Verweisung. Eine konkrete Verweisung kann eintreten, wenn ein Mitarbeiter im Vertriebsaußendienst aufgrund einer Erkrankung dieser Tätigkeit nicht mehr nachkommen kann, aber vom Unternehmen eine gleichrangige Stelle im Innendienst ohne Gehaltseinbußen angeboten bekommt. Ist der Mitarbeiter hier nicht berufsunfähig, kann das Versicherungsunternehmen nun eine konkrete Verweisung auf diese Stelle aussprechen und wird leistungsfrei, wenn die Stelle angenommen wird.

Abstrakte Verweisung

Achtung: Keine abstrakte Verweisung!
Achtung: Keine abstrakte Verweisung!

Eine abstrakte Verweisung macht das Versicherungsunternehmen freier in seinen Optionen. Es kann den Versicherten auf jede Stelle verweisen, die den oben genannten Kriterien (Kenntnisse, Fähigkeiten, adäquate Lebensstellung) entspricht und bei der keine Berufsunfähigkeit vorliegt. Eine abstrakte Verweisung ist möglich, wenn eine solche Stelle am Markt, zum Beispiel eine Arbeit im Innendienst, vorhanden ist, egal, ob der Versicherte diese Stelle annimmt, oder nicht.

Werden Vergleichsangebote zur Berufsunfähigkeit eingeholt, oder ein Online Vergleich beispielsweise bei der Stiftung Warentest eingeholt, sollte darauf geachtet werden, dass keine abstrakte Verweisung vorgenommen werden kann. Für ein paar Euro findet man bei Stiftung Warentest aktuelle Tarifvergleiche zu Berufsunfähigkeitsversicherungen. Dieses Geld ist sehr gut investiert!

Auch bei Vorerkrankungen ist Versicherung möglich

Vorerkrankungen angeben!
Vorerkrankungen angeben!

Vorerkrankungen führen nicht unbedingt zu einer Ablehnung des Antrages. Allerdings sollte der Antragsteller nichts verschweigen, sondern die Wahrheit sagen. Kommt im Leistungsfall heraus, dass Vorerkrankungen nicht benannt wurden, kann dies zum Leistungsausschluss führen. Bei bestimmten Vorerkrankungen kann durch die Versicherung ein Risikoaufschlag erhoben oder aber bestimmte Ausschlüsse formuliert werden. Gegebenenfalls ist es sinnvoll, diese Konditionen zu verhandeln, wenn mögliche Ausschlüsse zu weit gefasst sind.

 

Gesundheitszustand wichtig
Gesundheitszustand wichtig

Somit hat der Gesundheitszustand ebenso Einfluss auf die Beitragshöhe, wie das Eintrittsalter. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung muss aber nicht unbedingt zu Beginn eine teure Versicherung sein. Eine Beitragsdynamik kann bei anfänglich niedrigerer Summe helfen. Die Beitragsdynamik kann damit nicht nur die Inflation ausgleichen, sondern auch die Leistung sukzessive erhöhen. Eine Beitragsdynamik ist daher nichts grundsätzlich Negatives.

Auch eine spätere Nachversicherung ist möglich. Einige Gesellschaften bieten eine Garantie zur Nachversicherung an, so dass die Versicherungsleistung bei Bedarf deutlich angepasst werden kann, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung zu durchlaufen.

Ein Online Vergleich ist sehr sinnvoll

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Es ist bei der Vielzahl der Vertragsmöglichkeiten wichtig, Vergleichsangebote einzuholen. Diese Vergleichsangebote sollten vor allem auf Nachversicherung, abstrakte Verweisung und auch mögliche Risikoausschlüsse geprüft werden. Zudem werden so Qualitätsunterschiede deutlich und sparen unter Umständen auch Geld. In jedem Fall sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung zur Absicherung der Existenz eingeplant werden.

 

Stromvergleich lohnt sich!

Sparfuchs sein trotz Ökostrom

 

Erneuerbare Energie
Erneuerbare Energie

Wer möchte heutzutage nicht Nebenkosten einsparen, besonders wenn es um teuren Strom geht. Es lohnt sich immer online einen Stromvergleich vorzunehmen. Dabei geht es immer um den Vergleich von Preis pro kWh und zudem gibt es oftmals sogar einen sogenannten Wechselbonus. Jeder Haushalt, ob groß oder klein sollte es schon mal probiert haben und die Energiekosten vergleichen. Dabei spielt auch die Überlegung eine Rolle, ob eher auf Atomstrom und fossiler Energie gesetzt wird oder auf erneuerbare Energie wie Solar- oder Windenergie. Das Umweltbewusstsein in der Gesellschaft hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Stromanbieter haben sich darauf eingestelt und bieten jede Menge Ausweichmöglichkeiten. Es gibt mittlerweile auch sehr güstige Tarife aus Mischenergie oder auch preiswerte Tarife aus nachhaltiger Energieerzeugung.

Strom sparen geht auf zweierlei Art

Strom sparen
Strom sparen

Energiekosten sparen kann man auf unterschiedliche Weise, am besten als erstes erst einmal alle Stromfresser in einer Wohnung aufspüren. Hat dies nicht die erforderliche Ersparnis gebracht, dann sollte der Anbieter gewechselt werden. Dies ist relativ einfach im Internet auf online Vergleichsportale zu bekommen. Hier kann sich ein jeder ausreichend informieren. Hier werden alle Daten verschiedener Anbieter verglichen. Zudem erhält man nicht nur die Preise pro kWh, sondern es werden auch alle restlichen Nebenkosten dargestellt.

Stromvergleich leicht gemacht

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Bei einem Wechsel wird oft ein Prämie oder ein Neukundenbonus gezahlt. Der neue Anbieter übernimmt alle anfallenden bürokratischen Arbeiten. So ist es bspw. eine Selbstverständlichkeit die Kündigungsformalitäten zu übernehmen. Ein zwei Personen Haushalt verbraucht pro Jahr circa 3500 kWh. Nun braucht man nur in einer dargestellten Maske der Verbrauch eingegeben werden, dazu noch welcher Art Strom es bei dem neuen Anbieter sein sollte. Weitere Angaben werden benötigt, ob es sich um einen privaten oder gewerblichen Verbraucher handelt. Nun fehlen nur noch die Postleitzahl und die Angabe des Wohnortes. Dann noch auf:

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und schon gehts los. Es erscheinen anschließend die unterschiedlichsten Anbieter die infrage kommen, immer im Vergleich zu dem alten Anbieter. Auf 12 Monate wird immer die Ersparnis im ersten Jahr ausgewiesen und auch die Kündigungsfristen liegen vor.

Stromkosten steigen stetig
Stromkosten steigen stetig

Bei den steigenden Stromkosten der letzten und sicherlich auch kommenden Jahren lohnt sich immer ein Vergleich. Bei einer positiven Entscheidung sollte auch auf die Vertragslaufzeiten geachtet werden. Was nützt es für die Zukunft, wenn man zu lange an einen neuen Vertrag gebunden ist! Nichts ist heute leichter als ein Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter.

 

Tipps & Tricks für die Kfz-Versicherung

Preise vergleichen lohnt sich!

Auch die Kfz-Versicherung wird immer teurer. Grund genug für jeden Autohalter also, darauf zu achten, wo sich auch bei dieser Versicherung Einsparungen umsetzen lassen. Sowohl in der Kfz-Haftpflichtversicherung als auch bei den Kaskoversicherungen steigen die Preise stetig.

Vergleich der Kfz-Versicherungen
Vergleich der Kfz-Versicherungen

Dazu haben aber die einzelnen Versicherungsgesellschaften auch noch unterschiedliche Preisgestaltungen. Das bedeutet, dass sich ein Vergleich schwierig gestalten kann, da man schnell Äpfel mit Birnen vergleicht.

Dennoch lohnt sich die Mühe meistens und es besteht die Möglichkeit, eine Menge Geld für die Absicherung des Fahrzeugs einzusparen.

 

Versicherungstreue
wird nicht belohnt!

Viele Versicherungsnehmer agieren dabei oftmals so, dass sie vielleicht noch zum Anfang der Versicherung, also vor einem ersten Vertragsabschluss, Preisvergleiche anstellen. Nach Abschluss bleiben die meisten Versicherungsnehmer ihrer Gesellschaft dann jedoch viele Jahre treu. Das kann ein Fehler sein, denn Versicherungsbeiträge steigen häufig von Jahr zu Jahr und somit finanzieren die Bestandskunden die Neukunden Rabatte. Es ist immer lohnend, zwischendurch Preisvergleiche anzustellen und in Erwägung zu ziehen, ob ein Wechsel der Kfz-Versicherung finanziell vorteilhaft ist.

Kfz-Haftpflichtversicherung online vergleichen

Günstige Online-Direktversicherung
Günstige Online-Direktversicherung

Auch wenn die Haftpflicht eine Pflichtversicherung ist, die nicht vermieden werden kann, lässt sich hier durch gute Preisvergleiche eine Menge Geld bei der Absicherung sparen, denn die Anbieter gestalten ihre Preise sehr unterschiedlich. Wer keine Scheu hat, die Vertragsangaben selbst auszufüllen und bei einem eventuellen Schadenfall auch selbst den Schriftverkehr zu regeln oder einfach zum Hörer zu greifen, kann mit einer Direktversicherung – online abgeschlossen – bei der Haftpflicht einiges an Geld sparen. Im Umkehrschluss muss aber auf persönlich zugeschnittenen Service bei der Direktversicherung verzichtet werden. Die Direktversicherung hat keine Niederlassungen und spart daher Kosten – bietet dafür aber oftmals besonders günstige Beiträge.

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Muss es Vollkasko sein oder reicht auch die Teilkasko?

Ein alter Trabant
Ein alter Trabant

Vollkasko oder Teilkasko – hier gibt es erhebliche Preis-/Leistungsunterschiede. Die Kasko macht einiges beim Gesamtpreis aus. Deshalb ist es eine wichtige Überlegung, welche Variante für das Fahrzeug genutzt werden soll. Die Beantwortung der Frage hängt z.B. vom Alter des Fahrzeugs, dessen Wert und auch den finanziellen Mitteln des Halter ab. Die Vollkasko bietet gegenüber der Teilkasko deutliche Mehrleistungen wie die selbst verursachte Schadensregulierung – diese müssen aber auch oftmals teuer bezahlt werden. Daher sollte im Vorfeld gut überlegt werden, ob bspw. ein 10 Jahre altes Fahrzeug mit einem Restwert von ca. 6000 Euro noch eine Vollkaskoversicherung von 1000 Euro pro Jahr benötigt. Dieses Geld kann nämlich genauso gut in ein Sparplan für etwaige Reparaturen oder zukünftige Neuanschaffung auf ein Tages- oder Festgeldkonto angelegt werden. Zudem besteht die Möglichkeit durch eine höhere Selbstbeteiligung die Beiträge der Kfz-Versicherung zu reduzieren.

Schutzbrief bereits vorhanden?

Schutzbrief bereits vorhanden?
Schutzbrief bereits vorhanden?

Die meisten Versicherer bieten mittlerweile Schutzbriefe als Leistungsergänzung ihrer Kfz-Versicherung an. Auch hier sollte man zuvor prüfen, ob nicht bereits schon ähnliche Leistungen woanders abgedeckt sind. Eine Mitgliedschaft in einem Automobilklub wie dem ADAC, ACE oder AVD bietet meist die gleichen oder sogar deutlich höhere Leistungen. Daher aufpassen, dass hier nicht doppelt versichert und damit auch doppelt bezahlt wird.

Jährliche Beitragszahlung ist immer preiswerter!

Sparen bei jährlicher Beitragszahlung!
Sparen bei jährlicher Beitragszahlung!

Wer sich dagegen für die viertel- oder halbjährliche Zahlung der Beiträge entscheidet, dem wird ein sogenannter Ratenzahlungszuschlag auf den Beitrag aufgeschlagen. Wenn möglich, sollte die jährliche Beitragszahlung immer bevorzugt werden. Anders als die jährliche Beitragszahlung werden die monatliche Zahlung mit 5%, die vierteljährliche Zahlung mit 3% und die halbjährliche Zahlung mit immer noch 2% Aufschlag belegt. Das gilt übrigens für alle Versicherungsarten. Ein Tipp wenn die Einmalzahlung zu kostspielig ist. Einfach den erforderlichen Jahresbeitrag monatlich auf ein Tagesgeldkonto einzahlen und am Jahresende auf das Girokonto für die Versicherung überweisen. So spart man bares Geld und kassiert obendrein noch die Tagesgeldzinsen.

Rechtzeitig kündigen

Neu versichern und kündigen
Neu versichern und kündigen

Wenn ein Brief von der Versicherung ins Haus flattert, dass die Tarife erhöht werden, hat der Kunde ein Sonderkündigungsrecht. Hier sollte rechtzeitig gehandelt werden, um eine günstigere Versicherung zu finden und dann entsprechend kündigen zu können. Zum November kann ohnehin meist jede Versicherung gekündigt werden. Ein Blick in die Vertragsunterlagen gibt jedoch Gewissheit. Es lohnt sich immer, zwischendurch die eigene Versicherung hinsichtlich der Preise mit anderen Gesellschaften zu vergleichen, um dann womöglich zum November die Kündigung auszusprechen und ein Wechsel vorzunehmen. Lohnend ist es in diesem Zusammenhang, die Ergebnisse der Stiftung Warentest anzusehen, um hier den möglichen neuen Versicherer zu finden. Die aktuellen Testergebnisse von Stiftung Warentest zur Autoversicherung findet man einfach auf deren Webseite. Für ein geringes Entgelt bekommt man dort die Informationen zu den besten Tarifen. Ein falscher oder teurer Abschluss kostet ein vielfaches mehr!

 

Kapitalbildende Lebensversicherung

Wie lässt sich die Lebensversicherung zeitgemäß und rentabel gestalten?

Die Lebensversicherung als Anlageform hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit eingebüßt. Das ist auch nachvollziehbar, da sich die Bedingungen für Versicherungsnehmer stark verschlechtert haben. Aufgrund der schwierig nachvollziehbaren Verzinsung, auch resultierend durch den Leitzins der EZB, sollten Versicherungsnehmer bereits im Vorfeld vor dem Abschluss des Vertrages genau hinschauen und einen Online-Vergleich ziehen.

Die Beitragsrendite sollte vor Vertragsabschluss erfragt und verglichen werden.

Versicherungsgesellschaften kommen ihrer gesetzlich vorgegebenen Pflicht in der Weise nach, dass sie innerhalb der Vertragsinformationen auf eine Kostenbelastung für die Versicherungsverträge hinweisen. Allerdings verschweigen sie dabei gern, den genau verbleibenden Sparanteil für den Versicherungsnehmer zu beziffern. Das ist für den Renditevergleich für den Versicherungsnehmer damit nachteilig.

Sinkende Zinsen
Sinkende Zinsen

Damit Angebote objektiv verglichen werden können, ist es wichtig, dass der Versicherungsnehmer vorab die Höhe der Beitragsrendite erfragt und diese mit anderen Angeboten vergleicht. Bei Zugrundlegung aktueller Konditionen liegt die Nettorendite durch niedrige Zinsen für die Lebensversicherung im Regelfall bei unter 1,75 %, teilweise sogar unter 1,5 %. Unter dieser Bedingung und durch eine lange Laufzeit bietet damit aktuell sogar eine Festgeldanlage günstigere Renditeaussichten.

Vorsicht bei Kündigung!

Dabei sollten Versicherungsnehmer bedenken, dass über die lange Laufzeit der Lebensversicherung eine Kopplung von Verwaltungs- und Vertragsgebühren anfällt und hier oftmals hohe Gebühren anfallen. Dadurch fallen in den ersten Jahren der Versicherung weder Gewinne an, noch bleibt das eingezahlte Geld erhalten. Dies spiegelt sich in dem Rückkaufwert der Versicherung wider. Dieser hält nämlich in den ersten Jahren nicht mit der Beitragszahlung mit. Wird die Versicherung frühzeitig gekündigt, erhält man den Rückkaufwert der Versicherung zurück. Allerdings beträgt dieser in den ersten Jahren häufig nur wenige Euro.

Grund: Die Zillmerung

Zillmerung & Rückkaufwert beachten!
Zillmerung & Rückkaufwert beachten!

Die sogenannte Zillmerung sorgt dafür, dass die meisten Gebühren direkt in den ersten Jahren nach Abschluss anfallen. Sie spielt besonders zu Beginn eine sehr wichtige Rolle. Kündigt der Versicherungsnehmer innerhalb der ersten Jahre die Versicherung, macht sich die Zillmerung bemerkbar. Das heißt, dass aufgrund der Tatsache, dass beispielsweise schon bei Abschluss hohe Gebühren für die Lebensversicherung anfallen, kein Rückkaufwert bedingt durch Zillmerung zum Tragen kommt. Die Kündigung bewirkt also in den ersten Jahren, dass der Versicherungsnehmer leer ausgeht, was Rückkaufwerte angeht. Das macht die klassische Lebensversicherung als Geldanlage sehr unflexibel. Daher sollte man sich vor Abschluss genau überlegen, ob man wirklich die Lebensversicherung für die nächsten 30 Jahre behalten möchte, denn ein Ausstieg in den ersten Jahren kostet locker einen vierstelligen Betrag und bringt keinerlei Einkünfte. Die Zillmerung ist ein wirklich raffiniertes Konstrukt und sollte im Vorfeld komplett verstanden werden und daher Online ausgiebig recherchiert werden.

Die Varianten der Lebensversicherung.

Als Absicherung kann die Lebensversicherung gegebenenfalls in Frage kommen. Wer allerdings nur einen Hinterbliebenenschutz anstrebt, ist mit der Risikolebensversicherung besser versorgt. Hier wird lediglich in den Risikoanteil einbezahlt, damit spielen niedrige Zinsen keine Rolle, die Hinterbliebenen sind aber dennoch über die lange Laufzeit abgesichert.

Risikolebensversicherung
Risikolebensversicherung

Lebensversicherung mit Berufsunfähigkeitsversicherung

Die klassische Lebensversicherung kann auch eine Berufsunfähigkeit beinhalten. Das kann sich allerdings als deutlich überteuerte Variante der kapitalbildende Lebensversicherung erweisen oder bei durchschnittlichen Beiträgen niedrige Zinsen auf den Sparanteil, dazu hohe Gebühren mitbringen. Die Gebühren können Versicherer bei Koppelangeboten gut verstecken. Zudem ist gegebenenfalls die Flexibilität bei der Rentenanpassung ungünstig, so dass der Versicherungsnehmer im Versicherungsfall möglicherweise zu geringe Leistungen erhält.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Wer spekulativ anlegen möchte, kann die fondsgebundene Lebensversicherung wählen, bei der die Sparanteile in Fonds investiert werden. Allerdings entscheidet bei dieser Variante häufig der Auszahlungszeitpunkt darüber, ob die Anlage gewinnbringend war oder nicht. Die fondsgebundene Lebensversicherung ist evtl. interessant für spekulativ orientierte Anleger, die nicht direkt mit Fonds oder Aktien an der Börse spekulieren möchten.

 

Mit dem Tagesgeldkonto für den Traumurlaub sparen!

Welches Sparkonto ist das richtige?

Finanzkrisen, Niedrigzinsen oder auch Strafzinsen machen es Anlegern sehr schwer, ein optimales Depot oder Konto für Geldbeträge zu finden. Um eine Übersichtlichkeit der eigenen Finanzen zu gewährleisten, bietet es sich an, Geld, das nicht gebraucht wird, vom Girokonto zu schaffen und auf einem anderen Konto mit guten Zinsen zu parken. Früher war das Sparbuch die beliebteste Lösung hierfür, doch Konditionen und Laufzeiten haben dies inzwischen unattraktiv gemacht. Eine komfortable Alternative bietet hier ein Tagesgeldkonto.

Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto?

Rund um die Uhr den Zugriff aufs Tagesgeld!
Rund um die Uhr den Zugriff aufs Tagesgeld!

Der wohl größte Vorteil eines Tagesgeldkontos ist die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes und der schnelle Zugriff darauf. Geld, das nicht unbedingt sofort benötigt wird, kann somit zu jeder Zeit auf das Tagesgeldkonto überwiesen und dort „geparkt“ werden. Genauso funktioniert es jedoch auch in die andere Richtung. Liegt Geld auf dem Tagesgeldkonto, das kurzfristig benötigt wird, so kann dies auch schnell auf das Girokonto überwiesen werden, um Zahlungen zu leisten. Geld kann in Form einer Sparrate als monatlicher Betrag auf das Konto überwiesen werden oder je nach finanziellem Überschuss als Tagesgeld angelegt werden. Somit ist beim Tagesgeld sowohl ein langfristiges, als auch ein kurzfristiges Sparen möglich. Damit ist das Geld für alle Belange jederzeit verfügbar.

Online-Vergleich zwischen Banken
Online-Vergleich zwischen Banken

Der Zins für das Tagesgeld ist in der Regel höher als bei einem Girokonto, jedoch ist dies vom Leitzins der Europäischen Zentralbank abhängig, der als variabler Zins für das Tagesgeld maßgeblich ist. Ein derartiges Konto bei einer Direktbank anzulegen kann höhere Zinsen erzielen als bei einer Filialbank. Da die Zahl der Direktbanken in der vergangenen Zeit stark zugenommen hat, empfiehlt sich vor der Eröffnung eines Kontos ein Online-Vergleich der verschiedenen Banken und deren Leistungen.

Nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.

Zinsen im Blick behalten.
Zinsen im Blick behalten.

Grundsätzlich sind die Zinsen für das Tagesgeld höher als bei dem Girokonto. Jedoch auch nicht so hoch wie die Zinsen für ein Festgeld. Hintergrund ist, dass bei einem Festgeld die Bank mit dem Geld für einen festgelegten Zeitraum arbeiten kann und somit dies auch mit höheren Zinsen honoriert. Beim Tagesgeld kann der Anleger sein Geld zwar jederzeit erhöhen, aber auch wieder von der Bank abziehen. Dieses Risiko verarbeitet die Bank mir geringeren Zinsen.

Girokonto dient als Referenzkonto.
Girokonto dient als Referenzkonto.

Aktuell herrscht ein niedriger Zins, der weniger Ertrag auf die Einlagen bringt. Jedoch kann sich dies ständig ändern, indem ein höherer Zins greift und die Erträge erhöht. Dafür gibt es bei den meisten Konten jedoch auch keine Laufzeit. Des Weiteren benötigt der Kontoinhaber bei den meisten modernen Tagesgeldkonten ein weiteres Referenzkonto. Dies ist zumeist ein Girokonto bei der gleichen Bank oder bei einer anderen Bank. Das heißt, die Tagesgeldkonten eignen sich nicht für den regulären Zahlungsverkehr, Überweisungen oder Ein- und Auszahlungen. Sie dienen rein der Anlage von Beträgen. Zudem begrenzen manche Banken den Tagesgeldzinssatz auf eine Maximaleinlage. Bei welcher Bank dies der Fall ist, erfährt man am einfachsten durch einen Online-Vergleich.

Tagesgeldkonto.
Ideal für den Normal-Sparer.

Sparen für die nächsten Traumurlaub!
Sparen für die nächsten Traumurlaub!

Wer nicht für eine Haus oder das Alter, sondern eher für den nächsten Urlaub, die Hochzeit oder den nächsten Werkstattbesuch des PKWs sparen möchte, liegt mit dem Tagesgeld goldrichtig. Kurzfristiges Sparen durch einen mittleren Zinssatz ist möglich, wobei der Anleger jederzeit auf sein Geld zugreifen kann.

 

Der Sparer-Pauschbetrag

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Der Freistellungsauftrag

Alljährlich steht die Steuererklärung an. Neben den üblichen Hauptformularen aus der Einkommenssteuererklärung ist auch die Anlage ‚KAP‘ beizufügen, insofern kein Freistellungsauftrag für Kapitalerträge über die Hausbank gestellt wurde. Der Sparer-Pauschbetrag kommt dem Freistellungsauftrag gleich und bringt Alleinstehenden und Verheirateten entsprechend bares Geld. Einnahmen aus Sparverträgen, Versicherungen oder Aktien sind deshalb bis zu einem gesetzlich festgelegten Freibetrag steuerfrei.

Steuererklärung
Steuererklärung

Bei Einnahmen aus Kapitalerträgen wird die Abgeltungssteuer fällig

Ehepartner
Ehepartner

Wer durch Geldanlagen Gewinn aus Kapital erzielt, hat diese grundsätzlich dem Finanzamt zu melden. Kapitalerträge sind für jeden einzelnen Steuerzahler steuerpflichtig (nach § 20 EStG). In der Regel handelt es sich dabei um die erwirtschafteten Zinsen. Gewinne/Zinsen aus Spareinlagen sind bis zu einer Höhe von 801 Euro im Jahr steuerfrei. Ehepartner „kassieren“ gleich doppelt und können einen Freibetrag von 1602 Euro anstatt nur 801 Euro beanspruchen bzw. eintragen. Ein Mal beim Finanzamt eingetragen wirkt der Sparer-Pauschbetrag sich jedes Jahr aufs Neue begünstigend auf die gesamte Steuerschuld aus. Ehepartner dürfen allerdings keine Gütertrennung vereinbart haben; sie müssen für die Steuererklärung eine Zusammenveranlagung melden, um den vollen Sparer-Pauschbetrag auszuschöpfen und bares Geld mit jeder Einkommensteuererklärung zu sparen.

Bei Eröffnung eines Bank-Kontos immer den Freistellungsauftrag (Sparer-Pauschbetrag) einrichten

Online-Banking
Online-Banking

Bei Eröffnung eines Bank-, Spar- oder Depotkontos wird der Freistellungsantrag meist vom Geldinstitut zur Unterschrift vorgelegt oder muss Online bei Direktbanken per TAN vergeben werden. Zumindest tut man gut daran, selbst an den Freistellungsauftrag zu denken und diesen sofort nach Eröffnung einzurichten. Damit erspart man sich die gesonderten Formulare und Einträge der Gewinne bei der Einkommensteuererklärung. Die Banken überwachen bei Vorliegen des Freistellungsauftrags die jährlich erzielten Kapitalerträge aus Aktien, Fonds, Dividenden, Sparbüchern oder Versicherungen und Bausparverträgen und führen die fällig werdende Abgeltungssteuer automatisch an den ‚Fiskus‘ ab. Dies insofern der Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro / 1602 Euro bereits ausgeschöpft ist und aber auch, wenn gar kein Freistellungsauftrag vorliegt. Die Abgeltungssteuer ersetzt seit dem 01.01.2009 die bis dato erhobene Kapitalertragssteuer und anzurechnende Werbekostenpauschale und ist somit vereinfacht mit 25 Prozent zu berechnen.

Gewinne aus verschiedenen Geldanlagen verteilen

Sparer-Pauschbetrag - Gewinne ohne Abzug
Sparer-Pauschbetrag – Gewinne ohne Abzug

Als Anleger mit mehreren Geldanlagen tut man gut daran Sparbücher, Bausparverträge, Aktien, Fonds oder Dividenden mit einem gesplitteten Freistellungsantrag zu belegen. Andernfalls könnte es passieren, dass zwar die Zinsen aus dem Sparbuch nicht zu 25 Prozent zu versteuern sind (da hier evtl. ein Freistellungsauftrag vorliegt); andererseits jedoch die Kapitalerträge aus anderen und weit lukrativeren Geldanlagen wie Aktien nicht steuerfrei sind (da hier noch kein Auftrag eingerichtet wurde) und somit voll zu Buche schlagen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass man in Summe für alle verteilten Freistellungen nicht über den gesetzlichen Freibetrag hinaus kommt. Die (anteilig) beanspruchten Sparerfreibeträge werden von Zeit zu Zeit von den Finanzämtern überprüft! Letztendlich fallen neben der 25 prozentigen Abgeltungssteuer noch zusätzlich die Abgaben zum Solidaritätsbeitrag und die Kirchensteuer an (nicht wenn der Steuerzahler von der Kirchensteuer befreit ist). Dies wäre ganz klar ein schlechtes Geschäft, wenn man die Kapitalerträge nicht bestmöglich in den Freistellungsauftrag einfließen lässt.

„Merke“

Bei Eröffnung eines Bank-Kontos oder Abschluss eines Sparvertrags immer sofort an den Freistellungsauftrag denken. Ansonsten sind sämtliche Zinsen mit der Anlage ‚KAP‘ bei der
Einkommensteuererklärung zu melden. Dies sowohl, wenn der Sparer-Freibetrag ausgeschöpft oder gar nicht mittels Freistellungsauftrag in Anspruch genommen wurde. Von den Banken bereits abgeführte Steuern auf Sparbücher und Co. können nachträglich bei der Einkommensteuererklärung zurück verlangt werden. Spätestens bei der Steuererklärung sollte man die Gelegenheit wahrnehmen, um bares Geld zu sparen.

 

Mining Anleitung Teil 2: Der Zusammenbau der Hardware

Du hast alle Komponenten beisammen? Der Postbote ist mittlerweile Dein bester Freund? Dann kann es nun weiter gehen: Wir bauen das Mining Rig zusammen! Hier ist der zweite Teil zur Anleitung im Minen von Kryptowährung.

Girokonto: Vergleichen kann sich auszahlen!

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Jeder braucht dieses Konto

Kundin kommt aus der Bank
Kundin kommt aus der Bank

Moderner Zahlungsverkehr funktioniert heute nicht mehr ohne ein Girokonto: Ob Gehalt, Rente, Bafög oder das Taschengeld – alles wird auf das Girokonto eingezahlt. Auch die großen monatlichen Ausgaben wie Miete, Strom oder Leasingraten gehen direkt vom Konto ab. Doch welches Gehaltskonto ist das richtige? Die Auswahl fällt heute vielen schwer: Bekannte Bank am Ort oder günstige Direktbank? Und was müssen Verbraucher beachten, die das Konto wechseln möchten?

Gebühren – wenn das Girokonto gratis ist

Online Banking
Online Banking

Früher waren Kontoführungsgebühren etwas völlig normales. Jeder zahlte monatlich einen kleineren Betrag, der automatisch vom Konto gebucht wurde. Mit dem Aufstieg der Direktbanken hat sich das Girokonto zum Nulltarif aber immer mehr durchgesetzt. Eine Direktbank arbeitet primär online – es gibt keine Filialen (oder nur sehr wenige) und keinen persönlichen Bankberater. So spart die Direktbank Kosten für Mieten und Personal; und diese Einsparungen können direkt an die Kunden weitergegeben werden. Heutzutage ist es also nicht mehr nötig, der ortsansässigen Bank noch Gebühren zu zahlen – Direktbanken erledigen den gleichen Job, nur online. Doch Vorsicht: Manches kostenlose Konto entpuppt sich schnell als teuer, und zwar dann, wenn Kosten für Überweisungen oder Bargeldabhebungen gezahlt werden müssen. Ein Blick ins Kleingedruckte ist bei Eröffnung eines neuen Kontos also Pflicht!

Kreditkarten und Bankkarten

Kreditkarte
Kreditkarte

Mit dem neuen Konto wird jedem Kontoinhaber eine Bankkarte, oft auch MaestroCard, EC-Karte oder GiroCard genannt, ausgehändigt. Mit ihr bezahlt man bargeldlos im Geschäft oder hebt am Automat Geld ab. Sie sollte in jedem Fall kostenlos sein. Viele Banken bieten zusätzlich die Ausstellung einer Kreditkarte an. Auch diese sind heute, besonders bei Direktbanken, oft gebührenfrei erhältlich. Doch auch hier lohnt ein Blick in die Zusatzklauseln: Ist die Karte wirklich kostenlos oder nur bei einem bestimmten Umsatz? Manchmal sind Karten auch das erste Jahr von Gebühren befreit oder Bargeld kann nur mit Gebühren weltweit oder europaweit an Geldautomaten abgehoben werden. Ein Banken Vergleich kann helfen, die besten und günstigsten Angebote herauszufiltern.

Wie kann ich das Konto wechseln?

Besonders online Banken machen den Wechsel heute so einfach wie nie – und dennoch gehören die Deutschen zu den loyalsten Bankkunden auf dem Planeten. Wer den Sprung aber einmal gewagt hat, bereut ihn selten: Banken bieten meist einen umfangreichen Wechselservice an, der innerhalb von Minuten online alle Zahlungspartner und wichtige Bankinformationen des alten Kontos überträgt. Das Konto wechseln ist online also innerhalb von kürzester Zeit erledigt.

Bargeldabhebung

Geldautomaten finden
Geldautomaten finden

Besonders Kontoinhaber in ländlichen Gegenden sollten auf das Automatennetz der neuen Bank achten. Diese sogenannten Bankenverbünde bestimmen, wo sie die Bargeldabhebung kostenlos ist. Ein Kunde der Sparkasse könnte unter Umständen mit heftigen Gebühren rechnen, wenn er an einem Geldautomaten der Postbank Geld abhebt. Die größten Verbünde sind die SparkassenGruppe, das Netz der Volks- und Raiffeisenbanken, Cash Group und Cash Pool. Bevor man sich für ein neues Konto entscheidet, ist es also wichtig, einen Vergleich durchzuführen zu überprüfen, welche Geldautomaten in der Nähe für die Bargeldabhebung verfügbar sind.

Kreditzinsen und Zinsen auf Guthaben

Der Dispositionskredit, auch Dispokredit genannt, ist der beliebteste Kredit der Deutschen. Einfach für ein paar Tage das Konto überziehen und schnell wieder ausgleichen. Doch auch hier bestehen signifikante Unterschiede bei Banken: Die Bequemlichkeit des Dispos lassen sich besonders ortsansässige Banken mit horrenden Zinsen sehr gut bezahlen. Man sollte als Verbraucher also vorher einen Vergleich durchführen und eine Bank mit niedrigem Dispozins wählen – am besten aber, nutzt man den überteuerten Privatkredit nur in wirklichen Notfällen.

Dispotkreditzinsen vergleichen
Dispotkreditzinsen vergleichen

Wie sicher ist mein Geld und meine Zinsen bei einer Direktbank?

Wie auch die Bank von nebenan unterliegen deutsche Direktbanken der deutschen Bankenaufsicht. Die BaFin garantiert über die Einlagensicherung, dass im Falle einer Krise das Guthaben aller Verbraucher gesichert ist.