Kfz-Versicherung – Was tun im Versicherungsfall?

Als Fahrzeugbesitzer gibt es für Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihr Fahrzeug für einen Schadensfall abzusichern. Infrage kommen hierbei eine Haftpflichtversicherung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, oder eine Kaskoversicherung. Der Tarif einer Fahrzeugversicherung ist dabei abhängig von verschiedenen Tarifmerkmalen wie zum Beispiel Typklasse, Regionalklasse oder Fahrleistung, Fahrerkreis und Abstellplatz.

Das Haushaltsbuch: Einfach & Effektiv.

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Mit Fleiß zum Erfolg.

Wenn am Ende des Geldes noch viel vom Monat übrig ist, dann wird vielen klar: Das Verhältnis zwischen dem Geld, das ausgegeben wird und dem Geld, das eingenommen wird, gerät in Schieflage. Gerade wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, dann empfiehlt es sich, etwas zu ändern und sich selbst zu kontrollieren. Abhilfe schafft hier ein Haushaltsbuch, denn es ermöglicht einen unverfälschten Überblick über die Finanzen.

Was ist ein Haushaltsbuch?

Haushaltsbuch
Haushaltsbuch

Bei einem Haushaltsbuch handelt es sich im einfachsten Sinn um eine Aufzeichnung von Einnahmen und Ausgaben des Haushalts, die, regelmäßig geführt, die Kontrolle des verfügbaren Haushaltsgeldes ermöglicht. Alle Posten werden auf der jeweiligen Seite erfasst und gegenübergestellt. Dies kann sowohl digital als auch von Hand auf dem Papier (Bspw. ein Haushaltsbuch von Amazon) erfolgen. Mittlerweile gibt es für das Haushaltsbuch jedoch auch komfortable Softwarelösungen, die genutzt werden können. Auch Excel oder das auf Mac verfügbare Numbers bieten hierzu einige Vorlagen zum freien Download. Ebenso tut es die kostenlose Tabellenkalkulation von OpenOffice. Auch hierfür gibt es zahlreiche kostenlose Vorlagen im Internet. Am besten einfach mal googlen.

Wozu diese finanzielle Überwachung des Haushalts?

Wenn im Monat mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird, empfiehlt sich eine detaillierte Auflistung aller Kosten. Mit einer digitalen Tabelle oder einer Übersicht in einem Heft lassen sich Kosten und Einnahmen darstellen. Hierdurch lassen sich nötige und unnötige Auslagen klassifizieren und ggf. sparen. Des Weiteren lassen sich mögliche Spareinlagen ablesen und auf lange Sicht auch Prognosen hierfür abgeben. Langfristig lässt sich hierbei ein Vermögensaufbau erzielen, um bspw. einen ETF Sparplan für die Altersvorsorge anzulegen oder auch nur den nächsten Urlaub oder größere Reperatur des Fahrzeugs zu finanzieren.

Haushaltsbuch erstellen – alle Kosten auf einen Blick

Kostenfresser identifizieren
Kostenfresser identifizieren

Bei einem Haushaltsbuch muss sich jeder darüber im Klaren sein, was er verdient und welche Kosten zur Ausgabe dem gegenüberstehen. Es erfolgt eine Auflistung von Einkünften, wie Gehalt, Kindergeld, Unterstützung, Mieteinnahmen und dem gegenüber die gegebenen Ausgaben. Diese umfassen nicht nur die bestehende Miete, sondern auch Auslagen für das KFZ, Versicherungen, Kredite, Fahrkarten, etc. Es ist vergleichbar mit dem Kalorienzählen bei einer Diät. Auch dort darf man sich nicht selbst belügen und sollte haarklein alles eintragen, damit sich der gewünschte Effekt einstellt.

Jede noch so kleine Ausgabe, auch die Rechnung für den “Cafe to go” muss aufgeführt werden. Andernfalls ist das Risiko zu groß, sich selbst zu belügen. Denn 5 Euro für Kaffee hier, 20 Euro im Fitnesscenter dort und das ungelese Abo-Magazin machen schnell mal 100 Euro im Monat aus. Aufs Jahr gerechnet, wäre dies schon die monatliche Rate für die betriebliche Altersvorsorge oder auch nur der nächste Sommerurlaub. Eine Gegenüberstellung dessen zeigt dem Führenden des Haushaltsbuchs die Übersicht über die Einnahmen, jegliche Aufwände und das Potenzial zum Sparen. Hier alle Kosten zu Erfassen ermöglicht es dem Sparfuchs einen Überblick zu bekommen, zu sparen und einen möglichen Vermögensaufbau zu gewährleisten.

Schritt für Schritt zum Vermögensaufbau

Vermögensaufbau - Stück für Stück
Vermögensaufbau – Stück für Stück

Wer das Gefühl hat, zuviel Geld für unnötige Dinge auszugeben und womöglich bereits erfahren musste, wie der Geldausgang den Geldeingang überschreitet, für den ist ein Haushaltsbuch ratsam. Innerhalb eines Buches auf Papier oder digital in einer Tabelle lassen sich die Kosten exzellent verwalten. Auch die Gehälter und entnommenen Summen aller Familienmitglieder lassen sich so effizient via Excel oder gedruckt aufzeichnen und verwalten. Die Einkünfte zu erfassen ist der einfachste Teil der Übung, da diese schnell erfasst sind. Dem gegenüber stehen die Kosten, die jeden Monat anfallen und zum Teil variabel sind. Miete, Versicherungen oder vor allem die Telefonrechnung können einen Strich durch die bestehende monatliche Rechnung machen. Hilfreich ist es hierbei, die Belege der letzten Monate aufzubewahren und hieraus einen Durchschnitt zu ermitteln. Dies schafft Flexibilität im Haushaltsbuch und bildet die Basis für einen längerfristigen Vermögensaufbau im Haushalt.

FAZIT

Es empfiehlt sich ein Haushaltsbuch mind. ein Jahr zu führen, da sonst die Zahlen zu wenig aussagen können. In der Regel stellt bereits jedoch nach kurzer Zeit ein bewussterer Umgang bei den Ausgaben ein. Es geht nicht um Geiz oder Verzicht, im Gegenteil es geht lediglich um Verschwendung und Ausgaben, die Ihnen weder das Leben versüßen noch sonst etwas bringen und trotzdem ist das Geld weg. Kostenkontrolle und Schuldenabbau, sind das A und O bzw. der Grundpfeiler jeder Finanzplanung und Voraussetzung für langfristigen Vermögensaufbau!

Ein Buch welches ich für die eigene finanzielle Aufklärung wärmstens empfehlen kann, ist Cashkurs von Dirk Müller. Anbei der Link dazu auf Amazon.de.

 

Ist die Rente noch sicher?

Das Rentensystem

Die gesetzliche Rente bietet in Deutschland einen wichtigen Baustein, wenn es um die Altersvorsorge geht. Bekanntlich basiert die gesetzliche Rente auf einem Generationenvertrag. Durch diesen finanzieren die Arbeitnehmer von heute in einem Umlageverfahren die heutigen Rentner. Doch dieses Rentensystem erlangt immer mehr Kritik. Denn die volle Rente wird an immer weniger Menschen ausgezahlt. Zudem wird kontinuierlich das Rentenniveau weiter abgesenkt.

Wie sich das Umlageverfahren definiert

Jung für Alt
Jung für Alt

Mit dem Umlageverfahren will die gesetzliche Rentenversicherung den Versicherten eine finanzielle Altersvorsorge gewährleisten. Die Rentenversicherung stellt einen wesentlichen Zweig der Sozialversicherung dar. Diese wurde jedoch über die Jahre immer wieder geschröpft. Die Beiträge werden in der Zwischenzeit nicht in Kapitalanlagen angelegt, sondern dienen der Rentenzahlung für Leistungsberechtigte. Zusammengefasst bedeutet es, dass die gesetzliche Rentenversicherung darauf vertraut, dass auch die nächsten Generationen für die Altersvorsorge aller aktiven und Beitrag zahlenden Arbeitnehmer aufkommen werden kann.

Bestehende Versicherungspflicht

Tritt man als abhängiger Beschäftigter bei einem Arbeitgeber in das Berufsleben ein, so greift ab diesem Zeitpunkt die Versicherungspflicht. So werden vom Bruttogehalt die Beiträge für die gesetzliche Sozial- und Rentenversicherung direkt abgeführt. Auf diese Weise werden Rentenpunkte auf dem Rentenkonto des Versicherten gesammelt. Dieser werden später für die Höhe der zur erwartenden Altersrente herangezogen. Einfluss nimmt bei dem Wert der Rentenpunkte das aktuelle Lohnniveau. Theoretisch profitieren somit auch die Rentner, wenn der aktuelle Lohn im Durchschnitt ansteigt.

Die Folgen der demografischen Veränderung

Demografischer Wandel
Demografischer Wandel

Doch ein nicht zu unterschätzendendes Problem für die gesetzliche Rente ist die demografische Veränderung in unserem Staat. Denn die Zahl der jungen Bundesbürger, welche in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, ist im Verhältnis zur Anzahl der Rentenempfänger zu gering. Diese entstehenden Defizite der Beitragseinnahmen in den Rentenkassen, müssen ausgeglichen werden. Es bedeutet für die Zukunft, dass die Rentenerhöhungen nicht mehr so hoch ausfallen können. Hinzu kommt, dass man vor allem auch mit einem sukzessiv sinkenden Rentenniveau zu rechnen hat. Dies kann unter negativen Umständen bis zur gefürchteten Altersarmut führen.

In Zahlen bedeutet dies, das bei einem Altersrentner der heute eine gesetzliche Rente von knapp 48 Prozent des Durchschnittslohns erhält, in zwölf Jahren die gesetzliche Rente nur noch 44,6 Prozent beträgt. Bis 2045 ist es daher nicht auszuschließen, dass das Rentenniveau auf 41,6 Prozent absinken könnte. Im Gegenzug wurde die Regelaltersgrenze für die gesetzliche Rente von 65 auf 67 Jahre erhöht. Natürlich bedeutet es jedoch nicht, dass alle Versicherten nun bis 67 arbeiten können. Die Zahl derer, die in Frührente gehen, wird weiter ansteigen. Sie müssen dann Abschläge bei der Rente hinnehmen und so wird mit der Erhöhung der Regelaltersgrenze gleichzeitig eine Rentenkürzung erreicht.

Wer bekommt Altersbezüge?

Beitragszahlung abhängig vom Job
Beitragszahlung abhängig vom Job

In Deutschland können Versicherte frühestens nach fünf Jahren Beitragszahlung (Mindestversicherungszeit) Leistungen erwarten. Diese werden jedoch nur in der Höhe der bis zu diesem Zeitpunkt erreichten Anwartschaft gezahlt. Allerdings sind nicht alle Erwerbstätigen zu einer Beitragszahlung verpflichtet. Freiberufler und Selbstständige können darüber frei entscheiden ob sie in die gesetzliche Rente einzahlen wollen. Für bestimmte Kammerberufe fungieren Versorgungswerke als verpflichtende Alternative. Als Selbstständiger muss man im Normalfall die Altersvorsorge in eigener Regie regeln. Wohingegen aus den laufenden Steuereinnahmen die Altersbezüge von Beamten finanziert werden.

Die Skepsis, dass die Rente später noch reicht, überwiegt

Reicht die Rente für die Miete?
Reicht die Rente für die Miete?

Ein großer Teil der Bevölkerung sieht der Rentenentwicklung sehr skeptisch entgegen. Viele glauben nicht daran, dass man von der zu erwartenden Rente noch gut leben kann. Denn Miete und Lebenshaltungskosten steigen immer weiter, sodass die Altersarmut vorprogrammiert ist. Kann die Miete nicht mehr bezahlt werden, so bedeutet es im schlimmsten Fall obdachlos zu werden. Dies kann bei fehlender privater Vorsorge, auch dann auftreten, wenn man sein ganzes Leben gearbeitet hat. Erschwerend kommt hinzu, dass heutzutage viele Angestellte nur in Teilzeit arbeiten. Dies bringt ein geringes Einkommen mit sich und somit später auch nur einen geringen gesetzlichen Rentenanspruch. Da jeder Arbeitnehmer und Rentner ebenso steuerpflichtig ist, muss auch ein geringes Einkommen oder Rente versteuert werden. So steht noch weniger Geld am Ende zur Verfügung.

Privat vorsorgen oder Zuverdienst im Alter?

So ist es in der heutigen Zeit besonders wichtig, allen Skeptikern zum Trotz privat vorzusorgen. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten einer privaten Altersvorsorge, bspw. könnte ein ETF Sparplan oder eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) in Frage kommen.

Verlässt man sich allein auf die gesetzliche Rente, geht man das Risiko ein in die Altersarmut zu rutschen und seinen wohlverdienten Ruhestand nicht genießen zu können. Denn wenn man es schafft bis 67 Jahre erfolgreich im Berufsleben zu stehen, hat man sich einen angemessenen Lebensabend redlich verdient. Andernfalls ist man vielleicht noch im hohen Alter gezwungen sich einen Arbeitgeber zu suchen, um sich wenigstens noch kleine Wünsche erfüllen zu können. Und dieser Zuverdienst muss dann am Ende sogar noch versteuert werden.

 

Betriebliche Altersvorsorge (bAV)

Jeder hat Anspruch

Seit dem Jahr 2002 hat jeder Arbeitnehmer einen gesetzlichen Anspruch auf die sog. betriebliche Altersvorsorge (bAV) durch die Entgeltumwandlung. Dadurch bekommt jeder Angestellte die Möglichkeit, einen Teil seines Gehalts oder Sonderzahlungen in Beiträge zu einer betrieblichen Altersvorsorge umzuwandeln und sich auf diese Weise eine Zusatzrente aufzubauen. Neben der Entgeltumwandlung gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten der Beitragseinzahlung. Im Folgenden werden die wichtigsten Fakten über die betriebliche Altersvorsorge erklärt.

Was genau bedeutet betriebliche Altersvorsorge (bAV)?

Demografischer Wandel
Demografischer Wandel

Durch den Demografischen Wandel in Deutschland sowie den finanziellen Problemen der Rentenkassen fällt die gesetzliche Altersrente immer geringer aus. Die betriebliche Altersvorsorge stellt eine der Möglichkeiten dar, eine zusätzliche Rentenaufstockung zu erreichen. Diese beruht auf dem Prinzip der Entgeltumwandlung. Dazu zahlt der Angestellte den Beitrag für die betriebliche Altersvorsorge direkt aus dem unversteuerten Bruttogehalt, wobei der Staat in der Ansparphase auf die Einzahlung die Sozialversicherungsbeiträge und die Steuer erlässt. So entfällt für diesen bei einem Beitrag von beispielsweise 100 Euro nur grob beispielhaft gerechnet netto rund 60 Euro Eigenaufwand. Die restliche Summe wird finanziert aus den Ersparnissen durch die Steuer- und Sozialversicherungsbefreiung.

Doch in der Rentenphase werden die Auszahlungen steuerpflichtig. Daneben sind dann auch die Beiträge für die Sozialversicherung zu entrichten, bzw. die Krankenkasse und die Pflegeversicherung. Das bedeutet die eingesparte Steuer ist nur aufgeschoben und wird im Rentenalter fällig bzw. nachgeholt. Trotz dessen kann sich die Altersvorsorge lohnen, da die Steuer- und Abgabenbelastung für Rentner geringer sind als die während der Sparphase. Im folgenden sehr vereinfachten Rechenbeispiel wird dies noch deutlicher: Wenn ein Mitarbeiter, welcher 3.000 Euro brutto monatlich verdient, rund 180 Euro in einen bAV-Vertrag einzahlt, verringert sich automatisch sein Bruttoeinkommen. Dadurch spart er selbst etwa 80 Euro an Sozialabgaben und Steuern, wobei netto nur 100 Euro für die Altersvorsorge aufgewendet werden müssen.

Der Arbeitgeber profitiert ebenfalls von der bAV

Arbeitgeber & Arbeitnehmer
Arbeitgeber & Arbeitnehmer

Für den Chef lohnt sich die Altersvorsorge ebenfalls. Denn wenn dieser seinen Angestellten etwas Geld dazu gibt, kann er die Beiträge als Betriebsausgaben steuerlich absetzen. Hinzu kommt noch, dass die Beiträge für den Mitarbeiter ebenfalls nicht sozialversicherungspflichtig werden. Somit spart der Arbeitgeber über die Altersvorsorge Steuern und Lohnnebenkosten. Und dadurch kann er die Mitarbeiter sowohl finanziell fördern, als auch langfristig – durch Vorsorge – an das Unternehmen binden. Seine Mitarbeiter unterstützt der Chef am besten durch die Auswahl eines guten Vertragsanbieters und einer guten Variante der bAV. Dabei ist jedoch entscheidend, ob dieser dazu bereit ist, einen Teil des Beitrages selbst zu bezahlen also einen Zuschuss vom Unternehmen beisteuert.

Die Möglichkeiten der Beitragszahlung

Es stehen drei Möglichkeiten der Beitragszahlung zur Verfügung:

  1. Entweder zahlt der Mitarbeiter den Beitrag direkt aus dem Bruttoeinkommen (Entgeltumwandlung)
  2. Der Arbeitgeber alleine aus eigener Tasche.
  3. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber zahlen einen Anteil.

Betriebliche Altersvorsorge – die Varianten

Es gibt etwa fünf Varianten der bAV: die Direktversicherung, die Pensionskasse, Pensionsfonds, die Unterstützungskasse oder die Pensionszusage. Der Arbeitgeber entscheidet darüber, welche Durchführungswege angeboten werden. Bei allen Durchführungsvarianten besteht für den Arbeitnehmer die Möglichkeit, direkt aus seinem Bruttoeinkommen seinen Beitrag zu entrichten.

Direktversicherung und Pensionskasse

Für diese Varianten entscheiden sich meist kleine und mittelständische Unternehmen. In diesen Fällen schließt der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer eine Rentenversicherung auf das Leben des Arbeitsnehmers ab. Das Unternehmen fungiert als versicherte Person. Es hat gegenüber der Pensionskasse oder der Direktversicherung einen rechtlichen Anspruch auf die vertraglich vereinbarten Leistungen.

Pensionfonds

Der Arbeitgeber kann bei Pensionsfonds die Geldanlage frei organisieren und muss dabei nur geringe Beschränkungen beachten. Diese Variante ist sehr häufig bei größeren Firmen anzutreffen.

Pensionszusage und Unterstützungskasse

Bei dieser Variante erhält der Mitarbeiter eine direkte Vorsorgezusage mit frei wählbarer Leistungszusage, wobei die Beiträge zur Unterstützungskasse in unbegrenzter Höhe steuerfrei sind. Diese Varianten sind häufig anzutreffen bei der Altersvorsorge von Geschäftsführern und Führungskräften.

bAV für Gutverdiener nicht unbedingt geeignet

Gutverdiener
Gutverdiener

Wer monatlich mehr als 6.350 Euro brutto bekommt, verdient über die Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Krankenversicherung und bezahlt das Maximum an Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung. Für solch einen Angestellten würde eine Entgeltumwandlung keine Erleichterung bei den Sozialabgaben bringen, sondern lediglich die Steuerlast reduzieren. Auf der anderen Seite muss der Besserverdiener jedoch keine Minderung bei der gesetzlichen Rente hinnehmen, sodass er recht gut dasteht, wenn er seinen Chef davon überzeugen kann, die eigenen Beschüsse mit mind. 15 % zu beschussen.

Was passiert beim Jobwechsel, der Mütterzeit oder bei Arbeitslosigkeit?

Die gute Nachricht lautet, die gezahlten Beiträge gehen nicht verloren, wenn man den Job wechselt, in Elternzeit geht oder arbeitslos wird. Denn der Anspruch auf das angesparte Kapital bleibt erhalten. Bei den Beiträgen handelt es sich nämlich um – Achtung Beamtendeutsch – unverfallbare Versorgungsanwartschaften, welche auch auf den neuen Arbeitgeber übertragen werden können. Zudem sind diese pfändungssicher, sodass sie selbst bei längerer Arbeitslosigkeit oder der Vertragsunterbrechung nicht verfallen können. Aber Vorsicht, trotzdem sollte man sich einen häufigen Arbeitgeberwechsel mit stetigen Neuabschlüssen gerade bei der Variante Direktversicherung genau überlegen. Denn wie bei den meisten Versicherungen, greift auch bei der bAV die Zillmerung, sodass bei jedem Neuabschluss erstmal vierstellige Gebühren anfallen, bevor überhaupt ein Cent in die Vorsorge fließt. Siehe hierzu auch den Beitrag: Kapitalbildene Lebensversicherung.

Wie geht man vor, wenn man sein Recht auf die betriebliche Altersvorsorge nutzen will?

Wer ernsthaft über die betriebliche Altersvorsorge nachdenkt, mit seinem Vorgesetzten jedoch noch nicht über diese Form der Vorsorge gesprochen hat, sollte sich bei ihm oder bei der Personalabteilung über die Arten der betrieblichen Altersvorsorge im Unternehmen informieren. Wird vom Arbeitgeber nichts angeboten, sollte man ihn auf den Wunsch zur Entgeltumwandlung hinweisen und in jedem Fall fragen, ob er sich daran ebenfalls beteiligen möchte. Wer darüber nachdenkt, in nächster Zeit die Arbeitsstelle zu wechseln, sollte mit dem Gespräch über die betriebliche Altersvorsorge lieber abwarten, bis man das richtige Unternehmen gefunden hat. Ansonsten gibt es Alternativen zur betrieblichen Altersvorsorge, über die man sich ebenfalls informieren sollte, wie zum Beispiel eine Riester Rente oder eine andere Geldanlage z.B. einen ETF-Sparplan.

Mehr nützliche Informationen zum Thema betriebliche Altersvorsorge kann man kostenfrei auf der Internetseite der Stiftung Warentest erhalten.

 

Ein eigenes Depot? Keine Zauberei nötig!

Depot für Börsenhandel

Der Wall Street Bulle
Der Wall Street Bulle

Kommt man das erste Mal mit Aktien, Fonds oder ETF-Sparplänen in Berührung, glaubt man es sei sehr kompliziert und für den Normalsparer nicht zu empfehlen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Investieren an der Börse ist keineswegs nur Banken oder Börsenmaklern vorbehalten. Es ist sogar sehr einfach Wertpapiere an der Börse zu kaufen. Grundvoraussetzung – um an der Börse investieren zu können – ist allerdings, ein eigenes Depot. Manchmal findet man im Internet auch die Bezeichnung „Online Broker“. Damit sind ebenfalls Depots gemeint, die i.d.R. von Direktbanken angeboten werden. Beide Begriffe sagen in diesem Fall jedoch das gleiche aus.

Was ist ein Depot?

Ein Depot ist sozusagen eine Aufbewahrungsstelle für Ihre Aktien oder Fonds. In der Regel befindet sich dieses Depot bei einer Bank. Manchmal – aber seltener – befindet sich dies direkt bei einer Fondgesellschaft. Ein Depot ist quasi ein digitales Bankschließfach.

Depot wie Bankschließfach
Depot wie Bankschließfach

Was somit auch bedeutet, dass wenn die Bank mal Pleite gehen sollte, die Wertpapiere geschützt sind. Der Inhalt des Depots gehört nicht der Bank, sondern immer Ihnen. Es zählt damit nicht zu der Finanzmasse der Bank. Anders wie bspw. bei einem Girokonto, wo die Einlagensicherung greifen müsste, da sonst das Geld weg ist. Die Bank bewahrt die Wertpapiere also lediglich für Sie als Kunden auf.

 

Tresor für Wertpapiere
Tresor für Wertpapiere

In alten Filmen kann man dies manchmal beobachten, wo Besitzurkunden von Unternehmen noch in Papierform im Tresor der Bank aufbewahrt wurden. Heute erfolgt die Aufbewahrung nur noch digital. So ähnlich wie es sich auch mit dem echten Bargeld und dem immer mehr verbreiteten elektronischen „Cash“ (EC) verhält.

Ein Blick auf die Gebühren lohnt sich

Ein Depot kann genauso einfach wie ein Giro- oder Tagesgeldkonto eingerichtet werden. Man sollte allerdings zuvor die Konditionen vergleichen. Es empfiehlt sich immer zuvor ein Online Vergleich durchzuführen. Dort sollte man sich die Gebühren z.B. für Depotführung, Kauf-/Verkaufs-Order, Limits usw. genauer anschauen. Was sich hinter diesen Bezeichnungen verbirgt kann leicht bei Google nachgeschlagen werden. Auf den ersten Blick scheinen zwar vielleicht 10 Euro Gebühr für Depotführung und 20 Euro Gebühr je Order noch kleinere Beträge zu sein, jedoch kann dies bei häufigem Handeln (mit Handeln ist das Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren wie Aktien oder Fondanteilen gemeint) schnell mal 2-5 % der Gesamtinvestition ausmachen. Das erschwert am Ende deutlich eine positive Gesamtrendite zu erwirtschaften.

Ein vereinfachtes Rechenbeispiel zum Thema Gebühren

Gebühren beachten!
Gebühren beachten!

Sie kaufen Fondanteile und müssen 5.00 % Ausgabeaufschlag an die Fondgesellschaft zahlen. Das bedeutet von 1000 € die sie investieren wollten, bleiben bereits direkt nach dem Kauf nur noch 950 € für Ihre eigentliche Geldanlage übrig. Die fehlenden 50 € (5.00 % von 1000 €) streicht die Bank oder Fondgesellschaft sofort ein. Ihre Fondanteile müssen dann bereits um mind. 6.00 % im nächsten Jahr steigen, damit Sie beim Verkaufen wenigstens eine schwarze Null herausbekommen.

Eine Rendite von über 6.00 % zu erwirtschaften ist – nebenbei bemerkt – schon für sich genommen eine Herausforderung bei der Geldanlage. Zum Vergleich, auf den meisten Tagesgeldkonten erhält man derzeit maximal 0.25 % Zinsen. Fallen beim Verkauf sogar noch weitere Verkaufsordergebühren an – was ziemlich wahrscheinlich ist – wird es sogar ein Verlustgeschäft. Man sieht also, es ist ratsam auch einen Blick auf die Kosten zu werfen, zumal man Gebühren wie Ausgabeaufschläge bei vielen Direktbanken auf bestimmte Fonds auch ganz einsparen kann oder zumindest satte Rabatte auf die Gebühren erhält. Daher sollte das ausgewählte Depot ruhig auch eine größere Auswahl an rabattierten Fonds und ETFs bieten.

Die Einrichtung ist schnell und unkompliziert

Genauso wie bei der Suche nach einem neuen Bankkonto findet man auch Vergleichsportale für Depots oder Online Broker im Internet. Auch hier kann z.B. wieder Stiftung Warentest sehr nützlich sein. In diesem Beitrag hat Stiftung Warentest aktuelle Depots auf ihre Konditionen hin verglichen. Für wenige Euro kann man sich dort über die besten Depots informieren.

Sobald man sich für ein Depot entschieden hat, geht man auf die Internetseite der ausgewählten Bank bzw. des Online Brokers und sucht im Menü nach der Rubrik Wertpapiere oder Depot. In der Regel sollte man schnell fündig werden, ansonsten ein bisschen suchen und nicht gleich aufgeben. Falls man überhaupt nicht weiterkommt, gibt es bei vielen Banken eine Hotline oder ein Kontaktformular um sich Hilfe bei der Einrichtung zu holen. Im schlimmsten Fall schaut man einfach bei der zweitbesten Bank nach einem Depot, denn die Auswahl ist sehr groß. Sobald die entsprechende Seite gefunden wurde klickt man sich durch die Menüführung zur Eröffnung eines Depots. Oftmals wird passend zum eigentlichen Depot auch ein Verrechnungskonto angeboten, dies ist zu Empfehlen da es die Überweisung von und auf das Depot und den Geldtransfer zu anderen Konten deutlich erleichtert. Das Verrechnungskonto ist meist Vergleichbar mit einem Tagesgeldkonto. Auch hier erhält man keine Girokarte.

Postident vs. Video-Ident

Ausweis für Postident
Ausweis für Postident

Nachdem alle erforderlichen Informationen bei der Wunschbank eingegeben sind, müssen Sie sich noch bei der Bank mit ihrem Personalausweis identifizieren. Dies können Sie per Postident-Verfahren machen, hierzu werden Ihnen die Unterlagen mit dem Antrag und einer Anleitung entweder auf dem Postweg zugeschickt oder Sie drucken es sich selbst aus und gehen dann zu einer Postfiliale ihrer Wahl um dort Ihren Ausweis vorzuzeigen.

Die Alternative ist Video-Ident. Dies bieten mittlerweile viele Direktbanken an. Der Vorteil ist, Sie haben keine Verzögerung und können meist noch am gleichen Tag mit ihrem Depot loslegen. Allerdings brauchen Sie hierzu eine Webcam oder ein Smartphone mit Kamera. Ein Service-Mitarbeiter ist per Video-Anruf mit Ihnen verbunden und identifiziert Sie. Sie müssen ebenfalls Ihren Ausweis in die Kamera halten. Der genaue Ablauf wird Ihnen aber erklärt, falls die von Ihnen ausgewählte Bank Video-Ident unterstützen sollte.

Video-Ident
Video-Ident

Der Fragebogen zu den 7 Risikoklassen A-F

Fragebogen zur Risikoklasse
Fragebogen zur Risikoklasse

Bei der Einrichtung eines neuen Depots muss die Bank Sie nach Ihrer Risikoaffinität befragen. Dazu gibt es einen standardisierten Fragebogen nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), welcher ausgefüllt werden muss. Wichtig ist:

Nicht verunsichern lassen!

 

Um mit Ihrem Depot Aktien und Fonds kaufen zu können, braucht man mindestens die Klasse „E“. Die Klassen A-D sind somit für den barrierefreien Börsenhandel nicht zu empfehlen. Persönlich habe ich direkt die letzte Klasse „F“ angegeben um keinerlei Einschränkungen bei Käufen oder Verkäufen zu erleben, sonst müsste man dies irgendwie später aufwendig ändern lassen.

Natürlich hat die Klasse keinen Einfluss darauf, ob wirklich Aktien gekauft oder verkauft werden. Es legitimiert Sie lediglich grundsätzlich dazu. Evtl. wird man durch den Fragebogen abgeschreckt, aber das ist wirklich unbegründet. Denn Sie sollten sowieso nur dann Geld in ein Produkt investieren, bei dem Sie genau wissen was Sie tun und wie dessen Funktionsweise ist! Die letzte Klasse „F“ beinhaltet auch Optionsscheine und Zertifikate, damit kann man bspw. auch „Wetten“ auf fallende oder steigende Kurse abschließen. Von dem Kauf solcher Produkte ist unbedingt abzuraten, wenn man nicht zu den Profis in diesem Segment gehört und selbst die Profis verkalkulieren sich regelmäßig und verlieren im schlimmsten Fall sogar Haus und Hof, falls das gezockte Geld zuvor per Kredit bei der Bank geliehen wurde.

Aber keine Panik, die Frage nach der Risikoklasse hat – wie bereits mehrfach gesagt – nichts mit konkreten Käufen oder Verkäufen zu tun, Sie besitzen in der höchsten Klasse lediglich das grundsätzliche Recht zum Kauf aller gehandelten Produkte an der Börse. Den Kauf einer Aktie oder eines Fondanteils müssen Sie immer noch später ähnlich wie bei einer Banküberweisung, selbst ausfüllen und dann per TAN anschließend noch bestätigen.

Sparer-Pauschbetrag bzw. Freistellungsauftrag einrichten

Auch für das Depot gilt der Sparer-Pauschbetrag so wie auch beim Giro- oder Tagesgeldkonto. Ist ein Freistellungsauftrag eingerichtet und der Freibetrag von 801 Euro bei Einzelpersonen oder 1602 Euro bei Ehepaaren aufgebraucht, wird die Abgeltungssteuer bzw. Kapitalertragssteuer mit 25 % fällig, dazu kommt noch der Soli und ggf. Kirchensteuer. Aber Achtung, über alle Konten, Depot etc. darf der genannte Freibetrag insgesamt nicht überschritten werden. Er kann aber selbst verteilt werden. In der Regel macht es durchaus Sinn, den größten Betrag für das Depot zu verwenden, da die Zinsen und damit auch die Erträge bei den anderen herkömmlichen Konten (Tagesgeld, Festgeld etc.) überschaubar sind, sodass dort auch nur geringe Beträge steuerpflichtig werden. Deutlich mehr potenzial für Gewinne – aber auch Verluste – bietet der Wertpapierhandel mit dem eigenen Depot. Mehr dazu im Artikel: Sparer-Pauschbetrag.

Fazit

Finanzielle Freiheit
Finanzielle Freiheit

Die Einrichtung eines Depots ist wirklich nicht schwieriger als ein neues Konto zu eröffnen und ein wichtiger Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit. Ist dies erstmal erledigt, kann es schon mit dem eigenen Börsenhandel losgehen und Sie könnten z.B. den ersten ETF-Sparplan abschließen oder sogar Einzelaktien kaufen. Bitte informieren Sie sich hierfür vor dem Kauf aber gründlich zu dem Thema Aktien und den gewünschten Unternehmen.

 

Mining Anleitung Teil 3: Die Software

Nachdem die Hardware mühevoll zusammengebastelt wurde geht es ans Eingemachte. Die Installation der Software. Wo es doch unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten bei der Hardware gibt, da gibt es auch unzählige Softwarelösungen zum Betreiben des eigenen Mining Rigs. Ich möchte euch hier den Claymore Miner für das Minen von Ether in der Ethereum Blockchain vorstellen.

Unverzichtbar: Die Private Haftpflichtversicherung

Schützt vor dem finanziellen Ruin

Sie gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Eigentlich sollte jeder Einzelne bzw. jede Familie eine solche abschließen, die Private Haftpflichtversicherung.

Kinder mitversichert?
Kinder mitversichert?

Diese Art Versicherung ist sehr wichtig, übernimmt sie doch die Kosten von Schäden die vom Versicherungsnehmer, dessen Ehepartner und Kinder verursacht worden sind. Eine Private Haftpflichtversicherung kann vor dem finanziellen Ruin schützen. Wenn man bedenkt, dass es bei größeren Sachschäden oder bei Personenschäden schnell um Millionenbeträge gehen kann, ist man mit der Privaten Haftpflichversicherung gut beraten.

Sinn einer Privaten Haftpflichtversicherung

Eine solche Versicherung ist zwar keine gesetzliche Pflichtversicherung, allerdings wird volljährigen Personen von Verbraucherorganisationen oder der Stiftung Warentest dazu geraten eine solche abzuschließen. Wer vorab mehrere Vergleichsangebote mittels Online-Vergleich einholt, der kann diesbezüglich sehr günstig eine Privathaftpflichtversicherung z.B. bei einer Direktversicherung abschließen.

Höhe der Deckungssumme entscheidend

Aufgrund der relativ günstigen Beiträge und dem vergleichsweise hohen finanziellen Risiko im Schadensfall, sollte man eine Versicherungssumme von mindestens zehn Millionen Euro vereinbaren. Wenn man bedenkt, dass je nach Schaden oder Schadensfall schnell Forderungen in Millionenhöhe entstehen können, sollte man hier nicht unbedingt bei den Beiträgen sparen.

Für wen ist eine Privathaftpflichtversicherung notwendig?

Glasschäden sollten mit abgedeckt sein
Glasschäden sollten mit abgedeckt sein

Vor allem für Fußgänger oder Radfahrer die am Straßenverkehr teilnehmen, letztendlich werden auch Blech- und Glasschäden ersetzt. Wer minderjährige Kinder hat, wer in einer Mietwohnung lebt, wer im Winter für den Gehweg verantwortlich ist, wer Sport treibt und wer regelmäßig im Ausland Urlaub macht. Wichtig ist allerdings immer ein Blick in die Konditionen und daher ein Vergleich ratsam.

Police für Radfahrer und Fußgänger sinnvoll
Police für Radfahrer und Fußgänger sinnvoll

Es gibt hier je nach Versicherungsgesellschaft nämlich erhebliche Leistungsunterschiede wie der Höhe der Deckungssumme oder auch welche Schäden versichert sind. Schäden von Klein- oder Kleinstkinder sind bspw. nicht immer mitversichert, also sollte man besonders darauf achten. Stiftung Warentest hat über 200 Tarife unter die Lupe genommen und verglichen. Für wenige Euro erhält man dort Online den Fachartikel. Gut investiertes Geld, wenn man bedenkt, dass die Police einem vor größeren finanziellen Schlamassel bewaren kann.

Spezielle Versicherungen zur Haftpflicht

  • Wer als Lehrer tätig ist, sollte über eine Diensthaftpflichtversicherung nachdenken. Verursachen beaufsichtigte Kinder Schäden oder passiert Ihnen etwas, dann tritt im Schadensfall die Haftpflicht ein.
  • Wer ein Tier (z.B. Pferd oder Hund) besitzt, für den macht eine Tierhaftpflicht Sinn. Verursacht das Tier einen Schaden, wird immer der Halter zur Kasse gebeten.
  • Wer beabsichtigt ein Eigenheim zu errichten, der benötigt eine Bauherrenhaftpflicht. Kommt jemand auf der Baustelle zu Schaden oder entstehen am Haus der Nachbarn oder Autos Schäden, dann springt die Versicherung ein.
  • Es gibt auch eine Jagdhaftpflichtversicherung.
  • Und eine Motorboothaftpflichtversicherung.
  • Oder wer eine Einliegerwohnung vermietet, der sollte unbedingt eine Grundbesitzer-haftpflichtversicherung abschließen.
  • Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, ohne eine solche Versicherung erfolgt keine Zulassung des Fahrzeugs.
  • Wird eine Tätigkeit zum Beispiel als Wachmann oder Hausmeister ausgeführt, dann wäre es angebracht den Verlust von privaten und beruflichen Schlüsseln mit abzusichern.

Vorteile und Nachteile

Vorteile

  • eine solche Versicherung deckt selbst verursachte Sach- und Personenschäden ab
  • die Familie genießt mit einer einzigen Police Versicherungsschutz
  • bei manchen Policen wird sogar weltweiten Schutz geboten

Nachteile

  • Schäden die wegen der Handlungsweise des Versicherungsnehmers selbst bei ihm verursacht werden, sind nicht versichert
  • vorsätzlich herbei geführte Schäden sind ebenfalls nicht abgesichert
  • nur im Vertrag festgelegte Schadensarten sind versichert
  • besteht höhere Gewalt entfällt ebenfalls die Versicherungspflicht

Fazit

Übernahme von Schadensansprüchen
Übernahme von Schadensansprüchen

Für jede volljährige Person sollte dieser Versicherungstyp eine Selbstverständlichkeit
sein, vor allem wenn man bedenkt für welch geringe Versicherungsprämie alles abgesichert ist. Wer sparen möchte, der schaut nach einer günstigen Direktversicherung der und bevorzugt die jährliche Beitragszahlung, schließlich ist diese wiederum einige Euro preiswerter, als zum Beispiel bei monatlicher Zahlungsweise. Neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung zählt eine Private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungsarten überhaupt. Schließlich stellt bei dieser Art der Versicherung der Versicherer den Versicherten von begründeten Ansprüchen von Dritten frei. Im Internet findet man zahlreiche Vergleichsportale, diese können ebenfalls zum Online-Vergleich herangezogen werden. Diese bieten eine große Auswahl an Versicherer und bekommen meist im Gegenzug bei Abschluss eine Provision des Versicherungsunternehmens ausgezahlt.

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DSL Vergleich: Sparen durch Anbieterwechsel

Höhere DSL-Bandbreite, Online-Rabatte und Wechselprämien

Aktuell herrscht auf dem DSL-Markt ein harter Konkurrenzkampf. Daher buhlen die konkurrierenden DSL-Anbieter mit niedrigen Preisen und Sonderangeboten. Hiermit soll um die Gunst der Kunden geworben werden. Ein DSL Vergleich lohnt sich daher immer. Wer jetzt den DSL-Anbieter wechselt, kann damit einiges an Geld sparen. Zudem locken viele Anbieter beim Vertragswechsel mit Neukunden Rabatten oder Wechselprämien. Doch welcher DSL-Anbieter ist der individuell passende?

Welche Vorteile bringt ein DSL Vergleich und Anbieterwechsel?

Viele DSL-Anbieter am Markt
Viele DSL-Anbieter am Markt

Ein Wechsel des DSL-Anbieters kann für den Kunden in vielerlei Hinsicht vorteilhaft sein. In
erster Linie sind erhebliche Einsparungen hinsichtlich der Tarifgebühren möglich. Dies liegt an dem sehr dynamischen DSL-Markt. Zudem ist der Wechsel des DSL-Anbieters häufig mit einer höheren Datentransfer-leistung verbunden. Allerdings sollten die verschiedenen Angebote, insbesondere der DSL-Funktionsumfang der einzelnen Anbieter mit in einem DSL Vergleich einfließen.

Überangebot erschwert Suche nach dem richtigen DSL-Anbieter

Suche nach einem individuellen Angebot
Suche nach einem individuellen Angebot

In der Regel ist ein erweiterter Leistungsumfang des neuen DSL-Anbieters nicht automatisch mit höheren Tarifgebühren verbunden. Allerdings kann es hier zu gravierenden Unterschieden bis hin zur Kostenfalle kommen. Mittlerweile gibt es Anbieter, die mit auffällig niedrigen Tarifkosten werben. Im Gegenzug lassen sie sich aber jede Leistungserweiterung teuer bezahlen. Allerdings sind die zurzeit angebotenen Tarife und Leistungspakete so vielfältig, dass es viele Kunden schwerfällt, den richtigen DSL-Anbieter zu finden.

Vor dem Wechsel unbedingt DSL-Angebote vergleichen

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Bei der großen Anzahl an Tarifen und Anbietern fällt es vielen Kunden schwer, sich für einen
neuen DSL-Anbieter zu entscheiden. Dabei sind die Unterschiede hinsichtlich Tarifhöhe,
Tarifkonditionen sowie den Serviceleistungen teilweise erheblich. Außerdem befindet sich der DSL-Markt in einem ständigen Wandel, sodass die Tarife in der Regel keinen langen Bestand haben und ständig geändert werden. Wer hier den Überblick behalten und den für ihn günstigsten Anbieter finden will, sollte einen sogenannten Tarifvergleichsrechner verwenden. Dieser wird von vielen Internetportalen unverbindlich und meist kostenlos angeboten.

Wechsel nicht immer zwingend nötig

Grundsätzlich kann man die meisten Verträge bereits Monate oder gar ein Jahr zuvor wieder kündigen. Zwar endet der Vertrag dann erst zu der in den Vertragsbedingungen hinterlegten Kündigungsfrist. Allerdings wird man oftmals vor Ablauf des alten Vertrags vom bestehenden Anbieter mit besseren Preis-/Leistungs-Konditionen zum Bleiben animiert. So spart man sich am Ende vielleicht doch noch die Wechselformalitäten. Obendrein erhält man zudem höhere Leistung für weniger Geld. Es klingt paradox aber es funktioniert tatsächlich sehr häufig. Ausprobieren sollte man es auf alle Fälle.

Neues Angebot vom alten Anbieter!
Neues Angebot vom alten Anbieter!

Beim Vergleich auf individuelle Bedürfnisse achten

DSL Anschluss nach Maß
DSL Anschluss nach Maß

Ein hohes Sparpotenzial besteht insbesondere dann, wenn beim Vergleich der DSL-Angebote auf die eigenen Bedürfnisse beim Surfen sowie auf die Internetgewohnheiten geachtet wird. Wer nur gelegentlich im Internet unterwegs ist, braucht nicht unbedingt die schnellste DSL-Verbindung. Bei einem Anbieterwechsel besteht somit die Möglichkeit, den teuren Tarif mit schneller Internetverbindung durch einen günstigeren zu tauschen. Dabei kann es auch sinnvoll sein, die Datentransferleistung zu reduzieren, wenn sie nicht so hoch benötigt wird. Experten gehen davon aus, dass viele Haushalte in Deutschland einen Tarif gewählt haben, der nicht ihren individuellen Internetgewohnheiten entspricht.

Wer nicht nur an einem DSL-Anschluss selbst interessiert ist, sondern ebenfalls an einem Telefon- und TV-Paket, sollte sich zuvor ebenfalls gut informieren. Durch die Kombi-Verträge haben die Anbieter nämlich jede Menge Möglichkeiten Zusatzkosten zu verstecken. WLAN-Router oder HD-Receiver z.B. kosten gerne mal einiges extra. Stiftung Warentest hatte 31 Tarife zum Telefonieren, Surfen und Fernsehen unter die Lupe genommen. Für weniger als einen Euro bekommt man diesen Test Online und spart womöglich dadurch eine Menge Geld für einen teuren Koppelvertrag. Das Geld ist somit sehr gut investiert.

Fazit

DSL-Anbieterwechsel bringt manchmal bis zu 499 Euro Ersparnis

Wie viel Geld mit einem DSL- Anbieterwechsel effektiv gespart werden kann, lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Kundenbedürfnisse nicht genau ermitteln. Allerdings haben Experten berechnet, dass Kunden bei einem DSL-Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren und einem DSL-Anschluss von 100 Megabit pro Sekunde bis zu 499 Euro sparen können. Allerdings resultiert das Ergebnis nicht nur auf den Tarifgebühren sondern auch auf die Verrechnung von Boni und Prämien.

 

Die Riester Rente: Funktionsweise & Varianten

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Staatliche Zulage zum Ansparen von Rente durch Riester Förderung

Schon heute ist abzusehen, dass auf Grund der demographischen Entwicklung die staatliche Rente in den nächsten Jahrzehnten eine Niveausenkung erleiden wird. Deshalb wird im Rahmen der Riester Förderung vom Staat eine Zulage sowie Vorteile bei der Steuererklärung geboten, um die gesetzliche Rente mit einer zusätzlichen Riester Rente zu kompensieren.

Was versteht man unter Riester Rente

Staatliche Förderung durch Zulagen
Staatliche Förderung durch Zulagen

Für viele Menschen erscheint das System der Riester Rente kompliziert. Doch ist das Prinzip recht einfach. Es werden regelmäßige Sparbeiträge in einen Versicherungsvertrag eingezahlt, zu denen der Sparer jedes Jahr eine Zulage vom Staat erhält. Dieses System wurde eingeführt, um es allen Arbeitnehmern zu ermöglichen, eine private Altersvorsorge aufzubauen, mit die gesetzliche Rentenversicherung späterhin ergänzt werden kann. Neben den Zuschüssen beim Sparen erhält man bei der Riester Rente auch Vorteile bei der Steuererklärung. Die Einlagen in den Riester Sparvertrag können bis zu einem gesetzlich festgelegten Höchstbetrag von der Steuer abgezogen werden. Eine Besteuerung fällt allerdings im Rentenalter an.

Für wen ist die Riester Rente erhältlich?

Die Riester Rente ist grundsätzlich allen Arbeitnehmern zugänglich, die auch in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Für Selbständige und auch für Auszubildende gibt es bei der Riester Rente Sonderreglungen. Außerdem besteht auch die Möglichkeit zum sogenannten Huckepack Riestern. Dabei ist es möglich, das Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner von Riester Sparern ebenfalls einen Sparvertrag abschließen.

Interessant für Arbeitnehmer
Interessant für Arbeitnehmer

Varianten der Riester Rente

Die Riester Rente kann in unterschiedlichen Formen angelegt werden. Dazu gehören das Fondssparen, das Banksparen, das Bausparen (Tipps zum Bausparen von Stiftung Warentest erhälst Du hier) und die Riester Versicherung. Entscheidet man sich für das Fondssparen, so werden die eingezahlten Beiträge sowie die staatliche Zulage in einem Investment Fonds angelegt. Diese Version der Riester Rente kann ertragreicher sein, als die anderen Varianten, ist jedoch von der Entwicklung der Börsenkurse abhängig, die natürlich nicht vorhersehbar ist. Daher können die tatsächlichen Bezüge, die man im Rentenalter aus dieser Rente erhält, auch erst beim Eintritt ins Rentenalter berechnet werden. Stiftung Warentest hat 2018 mehr als 1800 Riester Investmentfonds unter die Lupe genommen.

Wertentwicklung abhängig von Zinsen & Kursen
Wertentwicklung abhängig von Zinsen & Kursen

Generell lohnt es sich ein paar Euro für die Ratschläge bei Stiftung Warentest zu investieren, sie untersuchen regelmäßig verschiedenste Finanzprodukte. Auch die verschiedenen Varianten sind bei Stiftung Warentest im Vergleich. Man erhält dort einen vernünftigen Überblick und ist mit den Empfehlungen gut beraten! Beim Banksparen werden sämtliche Beiträge und Zulagen auf ein Sparkonto überwiesen. Es werden die normalen Zinsen und Zinseszinsen für solche Sparanlagen gezahlt. Die Rendite ist daher vom Zinsniveau abhängig.

Schließt man eine Riester Versicherung, so werden Beiträge und Zulagen in eine private Rentenversicherung eingezahlt. Diese legt die Beträge in Immobilien, Aktien und ähnlichen Werten an. Erwirtschaftete Gewinne werden anteilsmäßig an die Versicherten verteilt. Auch bei dieser Art von Riester Rente ist die tatsächliche Rendite, die man erzielen wird, nur schwer voraussagbar.

Jetzt Riester Renten Modelle bei Tarifcheck.de vergleichen.

Vor- und Nachteile der Riester Rente

Die Riester Rente bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich, die eine solche Sparanlage
interessant machen. Zunächst einmal bietet sie auch für Arbeitnehmer der niedrigeren
Einkommensstufen eine effiziente Möglichkeit, um eine private Altersvorsorge aufzubauen. Es handelt sich auch um eine sichere Anlage. Die Beträge, die man selbst einzahlt, sowie die staatlichen Zuschüsse stehen bei Eintritt ins Rentenalter garantiert zur Verfügung. Aber Achtung: Wird der Riester-Vertrag vor dem Rentenbeginn gekündigt bzw. das angesparte Guthaben ausgezahlt, müssen alle bis dahin erhaltenen staatlichen Zulagen zurückgezahlt werden!

Staatliche Zulagen müssen bei vorzeitiger Kündigung zurückgezahlt werden!

Riester Vorsorge im Alter
Riester Vorsorge im Alter

Interessant sind vor allem auch die steuerlichen Vorteile. Während der Erwerbstätigkeit kann man die eingezahlten Beträge auf der Steuererklärung einfach abziehen. Versteuern braucht man die Riester Rente erst im Rentenalter, wenn man meistens in eine niedrigere Steuergruppe eingestuft ist. Als Vorteil kann es auch betrachtet werden, dass man sich bei Eintritt in das Rentenalter 30 Prozent des angesparten Betrags auszahlen lassen kann, während die übrigen 70 Prozent als monatliche Rentenzahlungen geleistet werden. Die Riester Rente ist geschützt und kann auch im Fall von Privatinsolvenz nicht angegriffen werden. Ebenso ist sie bei der Berechnung von Harz IV geschützt.

Natürlich gibt es bei der Riester Rente auch einige Nachteile. Dazu gehört es beispielsweise, dass die Renditen in Zeiten niedriger Zinsen oft recht gering ausfallen können. Viele Personen betrachten es auch trotz der Vorteile bei der Steuererklärung während der Erwerbszeit als Nachteil, dass die Riester Rente im Alter versteuert werden muss.

Insgesamt ist die Riester Rente für alle, die keine andere private Altersvorsorge haben, eine gute Möglichkeit, für eine bessere finanzielle Absicherung im Rentenalter zu sorgen.

 

Sichere Anlage: Das Festgeld.

Höhere Zinsen, weniger Flexibilität.

In Zeiten geringer Zinsen und einer unsicheren Finanzlage fällt es potenziellen Anlegern schwer, die richtige bzw. eine profitable Anlageform für diverse Beträge zu finden. Bei der Suche nach einer sicheren und möglichst relativ gut verzinsten Möglichkeit der Geldanlage, stehen Sparer zwangsläufig vor der Wahl zwischen einem Festgeld – und einem Tagesgeldkonto. Flexible Verfügbarkeit vs. höhere Verzinsung. Details und Fakten rundum das Festgeldkonto.

Verzinste Geldanlage
Verzinste Geldanlage

Festgeld. Der Name ist Programm.

Wer sich für die Variante des Festgelds entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass sein Geld für einen vorab festgelegten Zeitraum angelegt wird und somit dem Sparer nicht mehr zur Verfügung steht. Daher sollten hiermit nur Beträge angelegt werden, die tatsächlich im gewünschten Zeitraum nicht benötigt werden. Effekt: Die Bank stellt dem Sparer einen höheren Zinssatz zur Verfügung, da sie für den festgelegten Zeitraum mit dem Geld arbeiten kann. Dies ist der größte und relevanteste Unterschied zum Tagesgeld, bei dem der Sparer jederzeit auf das angelegte Geld zugreifen kann.

Feste Laufzeit
Feste Laufzeit

Laufzeiten und Verzinsung beim Festgeld.

Die Laufzeit der Anlage ist von Bank zu Bank verschieden, beträgt jedoch in der Regel Zeiträume von 30 Tagen bis zu 10 Jahren. Üblich und beliebt sind Laufzeiten von 3, 6 12, 24 oder 36 Monaten, je nach Anlagebetrag. Eine Laufzeit von 30 Tagen rentiert sich meist nicht besonders, da der Zinssatz hierfür sehr niedrig ist. Es sei denn, die Anlagesumme ist entsprechend hoch. Generell gilt, je länger die Laufzeit des Vertrages gewählt wird, desto höher werden die Zinsen für das Festgeld sein. Eine lange Laufzeit garantiert der Bank die sichere Summe und der Anleger wird daher mit einem höheren Zinssatz belohnt.

Weiterer Vorteil ist, dass die Zinsen zwar von der aktuellen Entwicklung des Leitzins abhängig sind, jedoch am Tag der Vertragsunterzeichnung für den gesamten Zeitraum festgelegt werden. Damit ist der Zinssatz für den gesamten Zeitraum sicher, auch wenn der allgemeine Zinssatz im Zeitraum fällt. Nachteil ist, dass er auch nicht steigen kann.

Auf eine “sichere Bank” setzen.

Hatten Anleger vor einigen Jahren nur die Wahl zwischen wenigen Banken, hat sich die Anzahl von Kreditinstituten, die gerne das Geld der Anleger in Empfang nehmen würden, mittlerweile stark erhöht. Grund dafür ist der Boom der Direktbanken. Eine Direktbank arbeitet nur online und verfügt über kein eigenes Filialnetz. Da die Zahl der Banken so groß ist und diese in der Regel alle Konten für Tagesgeld oder Festgeld anbieten, sollte die Wahl der Bank gut überlegt sein. Ein Online-Vergleich der Leistungen ist hier hilfreich. Beim Online-Vergleich werde nicht nur Zinssätze und Laufzeiten hervorgehoben, sondern auch z.B. der Sitz der Bank und die Sicherheiten.

100.000 Euro sind geschützt
100.000 Euro sind geschützt

Durch die relativ langfristige Bindung mit einem Festgeldkonto an die Bank, sollten alle Parameter genau geprüft und abgewogen werden. Manchmal entscheiden nicht nur allein die Zinsen, wenn es sich um eine unbekannte Bank mit Sitz im Ausland handelt. Grundsätzlich sind alle Einlagen bis 100.000 Euro in Europa durch die Einlagensicherung geschützt. Höhere Summen sollten auf mehrere Banken verteilt werden. Wer sein Geld außerhalb Europas anlegt, trägt ein höheres Risiko. Auch sollten eventuelle Ausstiegsklauseln beachtet werden, die greifen, sobald der Anleger den Vertrag vorher auslösen will bzw. muss. Dies ist zwar in der Regel nicht möglich, jedoch bieten einige Banken dies an. Immer sehr zum Nachteil des Anlegers.

Eignung des Festgeldkontos.

Banken vergleichen
Banken vergleichen

Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob ein Festgeldkonto für das eigene Sparinteresse geeignet ist. Die langfristige Bindung und die eingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes spielt eine eher untergeordnete Rolle, wenn Geld angelegt wird, das im Anlagezeitraum nicht benötigt wird. Hierbei werden geringe Zinsen umgangen, da der garantierte Zinssatz mit Länge der Laufzeit steigt. Einlagen bis 100.000 Euro bei seriösen Banken sind geschützt und tragen kein Risiko für den Sparer. Langfristiges Sparen mit einer langen Laufzeit ist beim Festgeldkonto möglich. Vorteil einer langen Laufzeit ist weiterhin, dass hierbei hohe Zinsen erzielt werden können. Eine monatliche Sparrate entfällt, da der Betrag vollständig eingezahlt wird.