Einkommensteuererklärung – Die aufgebrachte Mühe lohnt sich

Jedes Jahr Ende Mai geraten viele Steuerpflichtige unter Druck, denn dann endet die Frist zur Abgabe der Steuererklärung. Doch auch wenn hier ein vergleichsweise großer Aufwand bei der Zusammenstellung der Unterlagen und Belege z.B. für die Angabe der Werbungskosten auf den einzelnen Steuerzahler zukommt, lohnt sich dieser Aufwand in den meisten Fällen. Das Ergebnis ist in vielen Fällen eine lukrative Rückzahlung in Form zurückgezahlter Steuern, die zuviel bezahlt wurden.

Fristen und Pflichten zur Steuererklärung

Steuerberater sind Profis!
Steuerberater sind Profis!

Zur Abgabe der Steuererklärung bis spätestens Ende Mai sind unter anderem diejenigen verpflichtet, die Einkünfte aus Vermietung oder Kapitaleinkünfte vorweisen können. Oder auch gemeinsam veranlagte Paare, die die Kombination der Steuerklassen 3 und 5 haben. Aber auch wer in einem Steuerjahr mehr als 410,00EUR Lohnersatzzahlungen erhalten hat, muss bis Ende Mai die Einkommensteuererklärung beim Finanzamt abgegeben haben.
Der Zeitpunkt der Abgabe der Steuererklärung verschiebt sich weiter nach hinten, wenn man sich von einem Profi aus dem Lohnsteuerhilfeverein oder einem Steuerberater bei der Erstellung helfen lässt.

Werbungskosten

Besonders zum Tragen kommen die Werbungskosten in einer Steuererklärung. Darunter versteht man alle Kosten, die zum Erhalt oder Förderung der aktuell beruflichen Tätigkeit notwendig sind. An dieser Stelle verschenken sehr viele Steuerpflichtige bares Geld, da nicht alle möglichen Kosten angesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem Fort- und Weiterbildungskosten, Fahrtkosten, Kosten für Büromaterial, die nicht vom Arbeitgeber übernommen wurden und in Berufen mit spezieller Anforderungen an die Kleidung, auch die Kosten für die Anschaffung dieser Bekleidung.

Hilfe vom Profi sinnvoll: Der Steuerberater!

Darüber hinaus können in der Steuererklärung auch Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, Berufsrechtschutzversicherung oder Aufwendungen für die Altersvorsorge bis 2100,00EUR angesetzt werden. Genaue Auskünfte, wann welche Kosten in der Steuererklärung mit angesetzt werden dürfen, um kein Geld zu verschenken, erteilt hier der Steuerberater, da der Einzelfall immer entscheidend ist. An dieser Stelle gilt es nur im Vorhinein genau abzuklären, welche Gebühren der Steuerberater berechnet.

Steuerrecht ist eine Wissenschaft
Steuerrecht ist eine Wissenschaft

Der Steuerberater ist jedoch immer mit den aktuellen Gegebenheiten des Steuerrecht vertraut und daher lohnt sich auch hier die Aufwendungen. In den meisten Fällen lohnt es sich die Kosten eines Steuerberaters aufzuwenden. Denn der Steuerberater ist Profi und holt in der Regel ein vielfaches von dem rein, was man selbst vom Finanzamt bekäme. Es geht hier nicht um Trickserei sondern lediglich um die Fachkompetenz, die dem Privathaushalt in Sachen Steuern meist fehlt.

Höhe der Steuerrückzahlung individuell
Höhe der Steuerrückzahlung individuell

Die Höhe der Steuerrückzahlung hängt bei jedem Steuerpflichtigen vom Einkommen ab. Hier fallen bspw. derzeit ab 9001,00EUR 14% Einkommensteuer an. Dieser Steuersatz erhöht sich bis auf 42%. Den so genannten Spitzensteuersatz. Der Reichensteuersatz von 45% greift nur für diejenigen Steuerpflichtigen, die auf ein Einkommen von mehr als 250.000,00EUR pro Person kommen.

Steuerbescheid

Der Steuerbescheid gibt dann letztlich Auskunft über die Zusammenstellung aller Kosten und Einkünfte und leitet daraus, dann die zu viel gezahlte Steuer, und damit die Rückerstattung, ab. Sie würde aber auch einen Fehlbetrag an noch zu zahlender Steuer ausweisen. Auch hier kann der Steuerberater bei der Auswertung des Steuerbescheids behilflich sein.

Der Aufwand lohnt sich!
Der Aufwand lohnt sich!

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass die Erstellung einer Steuerklärung in den meisten Fällen sehr lohnenswert sein kann. Auch wenn viel Aufwand und Zeit dahinter steht, gerade bei den Steuerpflichtigen, die sich selbst bemühen. Am Ende wird jedoch das bare Geld die Mühen wert sein.

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