Welches Sparkonto ist das richtige?

Finanzkrisen, Niedrigzinsen oder auch Strafzinsen machen es Anlegern sehr schwer, ein optimales Depot oder Konto für Geldbeträge zu finden. Um eine Übersichtlichkeit der eigenen Finanzen zu gewährleisten, bietet es sich an, Geld, das nicht gebraucht wird, vom Girokonto zu schaffen und auf einem anderen Konto mit guten Zinsen zu parken. Früher war das Sparbuch die beliebteste Lösung hierfür, doch Konditionen und Laufzeiten haben dies inzwischen unattraktiv gemacht. Eine komfortable Alternative bietet hier ein Tagesgeldkonto.

Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto?

Rund um die Uhr den Zugriff aufs Tagesgeld!
Rund um die Uhr den Zugriff aufs Tagesgeld!

Der wohl größte Vorteil eines Tagesgeldkontos ist die uneingeschränkte Verfügbarkeit des Geldes und der schnelle Zugriff darauf. Geld, das nicht unbedingt sofort benötigt wird, kann somit zu jeder Zeit auf das Tagesgeldkonto überwiesen und dort “geparkt” werden. Genauso funktioniert es jedoch auch in die andere Richtung. Liegt Geld auf dem Tagesgeldkonto, das kurzfristig benötigt wird, so kann dies auch schnell auf das Girokonto überwiesen werden, um Zahlungen zu leisten. Geld kann in Form einer Sparrate als monatlicher Betrag auf das Konto überwiesen werden oder je nach finanziellem Überschuss als Tagesgeld angelegt werden. Somit ist beim Tagesgeld sowohl ein langfristiges, als auch ein kurzfristiges Sparen möglich. Damit ist das Geld für alle Belange jederzeit verfügbar.

Online-Vergleich zwischen Banken
Online-Vergleich zwischen Banken

Der Zins für das Tagesgeld ist in der Regel höher als bei einem Girokonto, jedoch ist dies vom Leitzins der Europäischen Zentralbank abhängig, der als variabler Zins für das Tagesgeld maßgeblich ist. Ein derartiges Konto bei einer Direktbank anzulegen kann höhere Zinsen erzielen als bei einer Filialbank. Da die Zahl der Direktbanken in der vergangenen Zeit stark zugenommen hat, empfiehlt sich vor der Eröffnung eines Kontos ein Online-Vergleich der verschiedenen Banken und deren Leistungen.

Nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.

Zinsen im Blick behalten.
Zinsen im Blick behalten.

Grundsätzlich sind die Zinsen für das Tagesgeld höher als bei dem Girokonto. Jedoch auch nicht so hoch wie die Zinsen für ein Festgeld. Hintergrund ist, dass bei einem Festgeld die Bank mit dem Geld für einen festgelegten Zeitraum arbeiten kann und somit dies auch mit höheren Zinsen honoriert. Beim Tagesgeld kann der Anleger sein Geld zwar jederzeit erhöhen, aber auch wieder von der Bank abziehen. Dieses Risiko verarbeitet die Bank mir geringeren Zinsen.

Girokonto dient als Referenzkonto.
Girokonto dient als Referenzkonto.

Aktuell herrscht ein niedriger Zins, der weniger Ertrag auf die Einlagen bringt. Jedoch kann sich dies ständig ändern, indem ein höherer Zins greift und die Erträge erhöht. Dafür gibt es bei den meisten Konten jedoch auch keine Laufzeit. Des Weiteren benötigt der Kontoinhaber bei den meisten modernen Tagesgeldkonten ein weiteres Referenzkonto. Dies ist zumeist ein Girokonto bei der gleichen Bank oder bei einer anderen Bank. Das heißt, die Tagesgeldkonten eignen sich nicht für den regulären Zahlungsverkehr, Überweisungen oder Ein- und Auszahlungen. Sie dienen rein der Anlage von Beträgen. Zudem begrenzen manche Banken den Tagesgeldzinssatz auf eine Maximaleinlage. Bei welcher Bank dies der Fall ist, erfährt man am einfachsten durch einen Online-Vergleich.

Tagesgeldkonto.
Ideal für den Normal-Sparer.

Sparen für die nächsten Traumurlaub!
Sparen für die nächsten Traumurlaub!

Wer nicht für eine Haus oder das Alter, sondern eher für den nächsten Urlaub, die Hochzeit oder den nächsten Werkstattbesuch des PKWs sparen möchte, liegt mit dem Tagesgeld goldrichtig. Kurzfristiges Sparen durch einen mittleren Zinssatz ist möglich, wobei der Anleger jederzeit auf sein Geld zugreifen kann.

 

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