Mit Fleiß zum Erfolg.

Wenn am Ende des Geldes noch viel vom Monat übrig ist, dann wird vielen klar: Das Verhältnis zwischen dem Geld, das ausgegeben wird und dem Geld, das eingenommen wird, gerät in Schieflage. Gerade wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, dann empfiehlt es sich, etwas zu ändern und sich selbst zu kontrollieren. Abhilfe schafft hier ein Haushaltsbuch, denn es ermöglicht einen unverfälschten Überblick über die Finanzen.

Was ist ein Haushaltsbuch?

Haushaltsbuch
Haushaltsbuch

Bei einem Haushaltsbuch handelt es sich im einfachsten Sinn um eine Aufzeichnung von Einnahmen und Ausgaben des Haushalts, die, regelmäßig geführt, die Kontrolle des verfügbaren Haushaltsgeldes ermöglicht. Alle Posten werden auf der jeweiligen Seite erfasst und gegenübergestellt. Dies kann sowohl digital als auch von Hand auf dem Papier (Bspw. ein Haushaltsbuch von Amazon) erfolgen. Mittlerweile gibt es für das Haushaltsbuch jedoch auch komfortable Softwarelösungen, die genutzt werden können. Auch Excel oder das auf Mac verfügbare Numbers bieten hierzu einige Vorlagen zum freien Download. Ebenso tut es die kostenlose Tabellenkalkulation von OpenOffice. Auch hierfür gibt es zahlreiche kostenlose Vorlagen im Internet. Am besten einfach mal googlen.

Wozu diese finanzielle Überwachung des Haushalts?

Wenn im Monat mehr Geld ausgegeben, als eingenommen wird, empfiehlt sich eine detaillierte Auflistung aller Kosten. Mit einer digitalen Tabelle oder einer Übersicht in einem Heft lassen sich Kosten und Einnahmen darstellen. Hierdurch lassen sich nötige und unnötige Auslagen klassifizieren und ggf. sparen. Des Weiteren lassen sich mögliche Spareinlagen ablesen und auf lange Sicht auch Prognosen hierfür abgeben. Langfristig lässt sich hierbei ein Vermögensaufbau erzielen, um bspw. einen ETF Sparplan für die Altersvorsorge anzulegen oder auch nur den nächsten Urlaub oder größere Reperatur des Fahrzeugs zu finanzieren.

Haushaltsbuch erstellen – alle Kosten auf einen Blick

Kostenfresser identifizieren
Kostenfresser identifizieren

Bei einem Haushaltsbuch muss sich jeder darüber im Klaren sein, was er verdient und welche Kosten zur Ausgabe dem gegenüberstehen. Es erfolgt eine Auflistung von Einkünften, wie Gehalt, Kindergeld, Unterstützung, Mieteinnahmen und dem gegenüber die gegebenen Ausgaben. Diese umfassen nicht nur die bestehende Miete, sondern auch Auslagen für das KFZ, Versicherungen, Kredite, Fahrkarten, etc. Es ist vergleichbar mit dem Kalorienzählen bei einer Diät. Auch dort darf man sich nicht selbst belügen und sollte haarklein alles eintragen, damit sich der gewünschte Effekt einstellt.

Jede noch so kleine Ausgabe, auch die Rechnung für den “Cafe to go” muss aufgeführt werden. Andernfalls ist das Risiko zu groß, sich selbst zu belügen. Denn 5 Euro für Kaffee hier, 20 Euro im Fitnesscenter dort und das ungelese Abo-Magazin machen schnell mal 100 Euro im Monat aus. Aufs Jahr gerechnet, wäre dies schon die monatliche Rate für die betriebliche Altersvorsorge oder auch nur der nächste Sommerurlaub. Eine Gegenüberstellung dessen zeigt dem Führenden des Haushaltsbuchs die Übersicht über die Einnahmen, jegliche Aufwände und das Potenzial zum Sparen. Hier alle Kosten zu Erfassen ermöglicht es dem Sparfuchs einen Überblick zu bekommen, zu sparen und einen möglichen Vermögensaufbau zu gewährleisten.

Schritt für Schritt zum Vermögensaufbau

Vermögensaufbau - Stück für Stück
Vermögensaufbau – Stück für Stück

Wer das Gefühl hat, zuviel Geld für unnötige Dinge auszugeben und womöglich bereits erfahren musste, wie der Geldausgang den Geldeingang überschreitet, für den ist ein Haushaltsbuch ratsam. Innerhalb eines Buches auf Papier oder digital in einer Tabelle lassen sich die Kosten exzellent verwalten. Auch die Gehälter und entnommenen Summen aller Familienmitglieder lassen sich so effizient via Excel oder gedruckt aufzeichnen und verwalten. Die Einkünfte zu erfassen ist der einfachste Teil der Übung, da diese schnell erfasst sind. Dem gegenüber stehen die Kosten, die jeden Monat anfallen und zum Teil variabel sind. Miete, Versicherungen oder vor allem die Telefonrechnung können einen Strich durch die bestehende monatliche Rechnung machen. Hilfreich ist es hierbei, die Belege der letzten Monate aufzubewahren und hieraus einen Durchschnitt zu ermitteln. Dies schafft Flexibilität im Haushaltsbuch und bildet die Basis für einen längerfristigen Vermögensaufbau im Haushalt.

FAZIT

Es empfiehlt sich ein Haushaltsbuch mind. ein Jahr zu führen, da sonst die Zahlen zu wenig aussagen können. In der Regel stellt bereits jedoch nach kurzer Zeit ein bewussterer Umgang bei den Ausgaben ein. Es geht nicht um Geiz oder Verzicht, im Gegenteil es geht lediglich um Verschwendung und Ausgaben, die Ihnen weder das Leben versüßen noch sonst etwas bringen und trotzdem ist das Geld weg. Kostenkontrolle und Schuldenabbau, sind das A und O bzw. der Grundpfeiler jeder Finanzplanung und Voraussetzung für langfristigen Vermögensaufbau!

Ein Buch welches ich für die eigene finanzielle Aufklärung wärmstens empfehlen kann, ist Cashkurs von Dirk Müller. Anbei der Link dazu auf Amazon.de.

 

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