Ab wann bin ich Arm? Wann bin ich Reich?

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Ob Du zur Mittelschicht zählst, oder darunter bzw. darüber eingeordnet wirst, kannst du anhand von Zahlen und Statistiken ablesen.

Das Gefühl wohlhabend oder bedürftig zu sein, ist jedoch sehr individuell. Hier fließen mehrere Faktoren ein. Reichtum bedeutet Besitz und jemand, der ein geringes Einkommen hat, kann trotzdem eine Menge an Gütern oder sogar Wissen besitzen und somit einen bestimmten Wert haben und sich selbst wertvoll fühlen.

Ebenso ist jemand, dessen Wissen lückenhaft ist, bedürftig an Wissen. Dies kann ebenso eine Art Armut darstellen. Diese ist dann immateriell. Trotz dessen kann diese Person viel besitzen und sich eben nicht wohlhabend vorkommen.

P2P Kredite – Der Boom lässt noch immer nicht nach…

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Anlegerkönnen über P2P-Kredit-Plattformen oder Marktplätze Geld in Krediten von privaten Kreditnehmern investieren. Das P2P bedeutet von privat zu privat und kommt aus dem Englischen People to People; Abkürzung P2P). Somit sind diese P2P-Plattformen Vermittler und deren Zuständigkeit liegt in der Prüfung der Kredite und in der Zahlungsabwicklung. Dabei kann dann der Anleger, je nach seiner Risikobereitschaft, individuell festlegen, in welche Kreditprojekte er investiert. Hierbei hängen die Renditeaussichten von der individuellen Risikobereitschaft des Anlegers ab. Auch hier gilt die Faustregel, dass je höher das Risiko ist, desto höher ist auch die zu erreichende Rendite. Je nach den Plattformen, können hier Beträge zwischen 25 bis 250 Euro pro Kredit investiert werden.

Fast jeder Dritte hat am Monatsende kein Geld mehr!

Für viele Haushalte wird es zum Monatsletzten eng

Jeder Dritte in Deutschland lebt von der Hand in den Mund

Der jahrelange Aufschwung in Deutschland hat Dir vielleicht eine Lohnerhöhung gebracht, aber die Mieten sind trotzdem weiterhin gestiegen. Und vielleicht solltest Du auch regelmäßig ein Haushaltsbuch führen, um herauszufinden, wie es mit Deinen Finanzen am Monatsende aussieht. Und wenn das Ergebnis lautet, dass am Ende des Monats kein Geld mehr auf dem Konto vorhanden ist, dann gehörst Du zu rund einem Drittel der Bevölkerung in Deutschland, denen es genauso geht.

Diese Zahl hat jetzt eine Studie der ING-Diba herausgefunden. Damit liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit hinten – für ein wohlhabendes Land ein überraschender und vor allem denkwürdiger Zustand. Es stellt sich also die Frage, wieso ein großer Teil der Bevölkerung kein Geld mehr auf dem Konto hat. Und wer am Monatsende nichts mehr zurücklegen kann, der ist auch nicht in der Lage für Investitionen zu sparen oder was noch viel wichtiger ist, in die eigene Altersvorsorge zu investieren. Geht dann doch etwas kaputt, dann ist die einzige Lösung die Aufnahme eines Ratenkredits mit dem Ergebnis das noch weniger über den Monat hängen bleibt. Damit befindet sich Deutschland auf dem vorletzten Platz in Europa und nur noch den Rumänen geht es schlechter.
Interessant ist bei der Studie allerdings auch, dass ein weiterer durchaus beachtenswerter Teil der Bevölkerung angegeben hat, das Zwölffache des eigenen Haushaltseinkommens auf der hohen Kante zu haben. Ein weiterer großer Teil hat mindestens drei Monatsgehälter zur Verfügung.

Was aber sind die Gründe für die Pleite einer Vielzahl von Haushalten? Wenn die befragten Haushalte Gründe angeben, dann wird in erster Linie ein zu geringes Einkommen genannt. Plötzliche ungewollte Ausgaben rangieren auf hinteren Plätzen und scheinen nicht wirklich das Problem zu sein. Und an dieser Stelle kannst Du vielleicht beipflichten und resignierend den Kopf schütteln. Tatsächlich ist die Situation, auch vor dem Hintergrund stark gestiegener Mieten in den großen Städten, ein großes Problem geworden. Du solltest Dir allerdings trotzdem Gedanken machen, in welcher Form eine Rücklagenbildung für Dich möglich ist – insbesondere wenn Du dir die Rentenentwicklung anschaust.

Es ist also auch für Dich wichtig, eine Strategie zu entwickeln, bei der Du am Ende etwas für das Alter oder auch unerwartete Ausgaben zurücklegst. Dazu ist zunächst eine Bestandsaufnahme des Istzustands notwendig. Kein Geld mehr zum Monatsletzten zu haben ist der eine Umstand, der andere ist aber die Antwort auf die Frage, wer die monatlichen Kostentreiber sind. Hier gibt es eine Menge Faktoren, die beeinflussbar sind und die vielleicht mit der ein oder anderen Maßnahme reduziert werden können. Das können bspw. teure Mobilfunktarife sein, eine zu hohe Strom- oder Gasrechnung oder aber auch zu teure Versicherungen. Du darfst davon ausgehen, dass Du mit Führung eines Haushaltsbuches sehr schnell erkennen kannst, wer Dich in die Pleite treibt.

Es wäre an dieser Stelle natürlich vermessen zu sagen, dass jeder auf diese Weise Geld sparen kann, aber diese Möglichkeit solltest Du in jedem Fall für Dich durchdenken. Denn eines sollte Dir bewusst sein! Wer für das Alter kein Polster hat, wird sich auf massive Einschränkungen der Lebensqualität einstellen müssen. Und das ist niemandem zu wünschen.

Fakt ist, dass eine Reihe von Menschen in einem wohlhabenden Land wie Deutschland wenig haben, aber gleichzeitig mehr als zwei Drittel der Bevölkerung keine Probleme am Monatsende hat. Damit stellt sich die Frage, welche Gründe es gibt und was gegen diesen Umstand getan werden kann. Die Antworten auf eine solche Frage fallen unterschiedlich aus und zwar immer abhängig davon, wer gerade gefragt wird. Sozialverbände werden niedrige Löhne und zu hohe Lebenskosten in den Städten nennen, etwas liberalere Wirtschaftsinstitute die Zahlenbasis relativieren. Insbesondere bei der Studie der ING-Diba ist dabei zu erwähnen, dass in der Studie nur 1000 Menschen in 14 Ländern befragt wurden. Das sind 70 Menschen pro Land – ein Wert der statistisch betrachtet auch Ausreißer zulässt. Auch wurden die Gründe für das geringe Einkommen nicht untersucht. Was also am Ende gesagt werden kann ist, dass es Indizien für ein Auseinanderklaffen der Vermögenssituation gibt, diese aber noch deutlich stärker untersucht werden sollten.

Investments in Pflegeimmobilien, ein lohnenswerter Trend?

Viele Immobilieninvestoren haben erkannt, dass es eine noch lukrativere Nische als Wohnimmobilieninvestitionen gibt – sie möchten jetzt ein Immobilieninvestment in eine Pflegeimmobilie wagen. Was ist eine Pflegeimmobilie / Full-Service-Immobilie und warum sind sie plötzlich so gefragt?

Investitionsmöglichkeiten für Pflegeheime beziehen sich auf die Möglichkeit, in betreutes Wohnen für ältere Menschen zu investieren. Wir alle werden eines Tages alt, und während wir in unseren Häusern bleiben möchten, bis wir sterben, ist dies in den meisten Fällen nicht machbar. Um ein erfülltes Leben zu führen und die richtige Pflege zu erhalten, müssen die meisten von uns in eine Full-Service-Immobilie ziehen.

Die Nation altert und der Trend geht dahin, die Dienstleistungen für Menschen jeden Alters mit besonderen Bedürfnissen zu verbessern. Viele Pflegeimmobilien werden davon profitieren. Die Gewinne sind unglaublich hoch und die Pflegeheimunternehmen verfügen über eine lange Liste von Zusatzverkäufen für Zusatzleistungen über Tochterunternehmen, die sie kontrollieren. Große Gewinne werden durch Aktienbewertungen erzielt.

Die Branche ist in hohem Maße von staatlichen Subventionen abhängig. Außerdem können kulturelle Faktoren das Wachstum beeinflussen.

Pflege-Rollstuhl

Die Versorgung gebrechlicher Menschen in speziellen Wohneinrichtungen, die zu Hause nicht versorgt werden können, ist eine milliardenschwere Branche. Die 50 größten Unternehmen erwirtschaften 20% des Umsatzes der Branche. Staatliche Erstattungen durch Medicaid und Medicare, Gebührenzahlungen von Staaten und eine Mischung aus privaten Versicherungen und Selbstbezahlung sind die wichtigsten Einnahmequellen.

Lage in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Menschen, die in den kommenden Jahren in eine Pflegeimmobilie ziehen werden, höher als in vielen anderen Ländern, da wir eine alternde Bevölkerung haben. Schätzungen zufolge wird bis 2045 ein Drittel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Besser noch, diese haben Geld, sie haben keine Hypothekenschulden und können ganz bequem in Altersheimen leben. Es sind Zahlen wie diese, die die Investitionsmöglichkeiten für Pflegeheime fördern.

Vorteile

Wie bei jeder guten Investition wird es einige Zeit dauern, bis Du eine gute Rendite erzielen kannst. Aber Du kannst sicher sein, dass die Renditen auf absehbare Zeit kommen und weiter steigen werden. Der andere Vorteil dieser Art von Investition ist, dass alles für Dich verwaltet wird. Im Gegensatz zu Gewerbeimmobilien, bei denen Du dir Gedanken darüber machen musst, wie deine Immobilie von Mietern behandelt wird, sind Pflegeheime ein vollständiges Paket, das von Managern zusammengestellt wird, um den Betrieb Deiner Investition zu überwachen.


Viele Menschen lehnen Investitionsmöglichkeiten für Pflegeheime ab, weil sie davon ausgehen, dass sie sich diese nicht leisten können. Du solltest nicht an große Häuser denken, die an Krankenhäuser erinnern. Die meisten Menschen, die in späteren Jahren eine Wohnung benötigen, möchten in Familienhäusern leben, in denen sie mit Gleichaltrigen zusammen sind und in denen sie die Pflege und tägliche Aufmerksamkeit erhalten, die sie vom Management benötigen. Daher ist ein Immobilieninvestment in kleinere Immobilien auch sehr lohnenswert.

Was bieten Pflegeimmobilien?

Ihre Hauptdienstleistungen sind geeignete Wohnräume, Mahlzeiten, Badeeinrichtungen, persönliche Aufmerksamkeit für die individuellen Bedürfnisse rund um die Uhr, qualifizierte Krankenpflege, Wäscherei, persönliche Hygiene, Transport zu persönlichen Ärzten und Krankenhäusern, Rekonvaleszenz und Therapien, Arzneimittelpflege, zahnärztliche und psychische Gesundheit , diätetische und mehr sind in der Regel manchmal gegen Aufpreis erhältlich. Einige Leistungen sind Teil der Gesamtvergütung, während viele andere wie Hospiz und häusliche Pflege, Physiotherapie und Ergotherapie zusätzliche Einnahmen aus Unternehmensabrechnungen generieren. Ein Eigentümer mehrerer Pflegeheime, beschäftigt über ein anderes Unternehmen 1.500 Patienten und Angestellte, die Anwohner in seinen Häusern und Einrichtungen bedienen. Es gibt Ärute und Therapeuten mit lukrativen Verträgen, die sich auf die Betreuung von Heimbewohnern spezialisiert haben. Die Eigentümer von Pflegeheimen besitzen möglicherweise Unternehmen, die Bettwäsche, Lebensmittelservice und Arztbesuche anbieten und andere Einnahmequellen erschließen.

Die Pflegeheimbranche bedient Menschen jeden Alters. Es gibt hochspezialisierte Dienstleistungen in speziell konzipierten Einrichtungen für pädiatrische Versorgung und behinderte Kinder. In einigen Heimen werden ältere Patienten mit dem größten Teil ihrer geistigen Leistungsfähigkeit in den unteren Etagen und Patienten mit psychischen Problemen in den oberen Etagen untergebracht. Es gibt Altersheime für Selbstversorger und Einrichtungen für betreutes Wohnen für Menschen mit geringem Pflegebedarf.

Warum ist die Branche so attraktiv für Investoren?

Die Privatisierung blühte auf, als die Medien Skandale in der Patientenversorgung und in kriminellen Betriebsverfahren in staatlichen Einrichtungen aufdeckten. Ein garantierter stabiler Einkommensstrom aus staatlichen Subventionen machte die Branche rentabel und zog Privatinvestoren an. Ein Mangel an Betten für die alternde Bevölkerung und Menschen mit besonderen Bedürfnissen mischt sich mit kulturellen Veränderungen wie Familien mit zwei Einkommen und kinderlosen Häusern. In jüngster Zeit ist der Trend zur Verkürzung der Krankenhausaufenthalte ein Segen für die Privatisierung von Pflegeheimen, in denen Patienten vor ihrer Rückkehr in die Heimat eine Pause zur Reha einlegen.

Berichte über einen geringen Personalbestand und eine unzureichende Qualität der Pflegegebühren halten die Branche einige Investoren von gewinnorientierten Aktien von Pflegeheimen ab. Börsennotierte Unternehmen können sich schlechte Umfrageberichte und negative Presse schlecht leisten. Die meisten Beschwerden richten sich an private Unternehmen.

Oftmals basiert der Wert eines Pflegeheimunternehmens nicht nur auf den Einnahmen, die es generiert, sondern auf dem Eigenkapital in Betten. In den späten neunziger Jahren könnte sich ein Bett in einer gepflegten High-End-Einrichtung für 19.000 Euro verkaufen lassen. Auf dem heutigen Markt für Standorte und Kunden kann ein Bett für mehr als 75.000 Euro verkauft werden. Einige Unternehmen expandieren weltweit in Länder wie Irland, Israel und Japan mit einer stark alternden Bevölkerung und einer veränderten staatlichen Subventionsideologie.

In England gibt es einen Buy-to-Let-Trend. Einzelne Räume in einer Pflegeeinrichtung werden von Investoren gekauft und an einen Bewohner vermietet, bis sie entlassen werden oder sterben. Einige Anleger erzielen einen ROI (Return on Investment) von 10% und Kapitalwachstum.

Fazit

Der Markt für Pflegeimmobilien ist ein sehr lohnenswerter Markt für Investoren. Die Menschen in Deutschland werden immer älter und Full-Service-Pflegeheime werden daher immer mehr gefragt sein.

ARERO – der Weltfonds: Günstig in die ARERO-Strategie investieren

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Der ARERO-Weltfonds ist wissenschaftlich untermauert, günstig und innovativ. Er kann durch verschiedene ETFs nachgebildet werden. ARERO steht dabei für Aktien, Renten und Rohstoffe. Der Mannheimer Professor Martin Weber hat das Konzept für diesen Weltfonds entwickelt. Er lehrt an der Universität im Bereich der Wirtschaftswissenschaften und entwickelte nebenbei den Fonds, der im Jahr 2008, gemeinsam mit DWS, veröffentlicht wurde. Der Fonds hat derzeit ein Volumen von etwa 800 Millionen Euro und gehört damit zu den erfolgreichsten passiven Fonds.

Als Besonderheit dieses Fonds gilt die Aufteilung des Vermögens in Aktien, Renten und Rohstoffe. Die Verteilung ist genau festgelegt, so werden 60 Prozent des Kapitals in Aktien aus Nordamerika, Europa, Asien und den Schwellenländern angelegt. Die Verteilung der Mittel innerhalb dieser einzelnen Klassen wird nach dem BIP der Regionen gewichtet. In europäische Staatsanleihen werden 25 Prozent des Kapitals gebunden. Der Rest geht in Rohstoffe, beispielsweise in Edelmetalle, Industriemetalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse. Durch die Streuung über die Verschiedenen Regionen und die verschiedenen Klassen soll eine möglichst breite Streuung erreicht werden, damit Verluste gut verkraftet werden können. Der Fonds wird nicht aktiv gemanagt und die Verteilung des Kapitals nur zweimal im Jahr angepasst, dadurch sollen die Kosten niedrig gehalten werden. Für den Weltfonds wurden verschiedene Indizes entwickelt, mit deren Hilfe das Geld perfekt auf die einzelnen Klassen und Weltmärkte verteilt werden kann. Die Investitionen in Aktien und Staatsanleihen erfolgen dabei in die realen Werte, ETFs kommen dabei nicht zum Einsatz. Lediglich die Rohstoffe bilden hier eine Ausnahme. Der Fonds kostet im laufenden Betrieb lediglich 0,5 Prozent, dass stellt einen vergleichsweise günstigen Wert dar. Der Fonds ist nicht an der Börse gelistet.

Systematische Auswahl - Bild

Der Fonds nach der ARERO genannten Strategie hat jedoch auch Nachteile. Die Gewichtung der einzelnen Klassen ist nicht flexibel, der Anleger kann sie also nicht anpassen. Durch eine Kombination verschiedener ETF-Fonds ist eine Nachbildung möglich und der Fonds kann den eigenen Wünschen angepasst werden. Das Nachbauen dieses Fonds bietet einige Vorteile, die man nur erhält, wenn man ihn aktiv nachbaut. Ein Rebalancing ist ständig möglich, man muss also nicht auf das turnusmäßige Balancing warten, welches zweimal im Jahr stattfindet. Die einzelnen Gewichtungen können selbst angepasst werden. Wer keine Lust auf Rohstoffe hat, kann sie ganz ausschließen oder ihre Gewichtung verringern. Die Anleihen de europäischen Staaten werfen aktuell eine eher schwache Rendite ab, deshalb kann man auf diese auch gut verzichten. Stattdessen kann man beispielsweise auf ein Tagesgeldkonto oder ähnliches setzen, dass Risiko ist ähnlich gering. Manchen Anlegern ist das Risiko zu hoch. In dem Fall kann der Anteil der Staatsanleihen erhöht werden und schon bekommt man ein geringeres Risiko. Der ARERO-Fonds bietet, durch seine hohen Aktienanteile, steuerliche Vorteile. Diese sind in den letzten Jahren jedoch kaum zum Tragen gekommen, weil die Rohstoffe und Staatsanleihen eher wenig Rendite abgeworfen haben.

Zu Beginn sollte man sie das Musterportfolio nach ARERO anschauen, damit man darauf sein eigenes Portfolio aufbauen kann. Es kann beliebig zusammengestellt werden und die entsprechenden ETFs können an der Börse erworben werden. Ein Nachteil der Selbstbauvariante ist, dass für jeden Trade eine Gebühr anfällt, deshalb ist das Rebalancing eingeschränkt. Es gibt Broker mit relativ niedrigen Gebühren, deshalb fällt dieser Nachteil nicht so extrem ins Gewicht. Es werden teilweise nur fünf oder sechs Euro pro Trade fällig, manchmal auch gar nichts. Der Anleger sollte sich im Vorfeld Gedanken darüber machen und dann entscheiden, welche Variante für ihn die günstigste darstellt. Der Nachbau lohnt sich im Prinzip nur, wenn man die Anlage als einmalige Investition betrachten möchte. Wer lieber monatlich kleine Beträge investieren möchte, ist mit einem Sparplan besser dran, weil dann keine monatlichen Gebühren für die Trades anfallen. Es gibt auch ETF-Sparpläne, es muss also nicht zwangsläufig nach der ARERO-Strategie gespart werden.

Kreditaufnahme – Für den Konsum oder eine Investition?

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In welche Projekte du investieren solltest

Es gibt viele verschiedene Gründe für eine Kreditaufnahme: Die Erfüllung langersehnter Träume, die Finanzierung eines geplanten Projektes oder die Grundlagenschaffung für eine langfristige Investition. Besonders in Deutschland nehmen immer mehr Privatpersonen einen Kredit auf. In den meisten Fällen finanzieren sie damit den Erwerb eines Fahrzeugs oder den Kauf bzw. die Renovierung eines Eigenheims. Die Vorteile sind eindeutig: Als Kreditnehmer stellt dir die Bank deiner Wahl eine große Summe von Geld zu Verfügung, auf die du sonst lange hättest sparen müssen. Das Geld kannst du nun direkt verwenden – die Frage ist nur, wofür? Solltest du das Geld wieder investieren oder doch einfach für deine Träume ausgeben?

Was ist überhaupt ein Kredit?

Um die Frage des Verwendungszwecks deines Kredites zu beantworten, ist es wichtig zu wissen, was überhaupt ein Kredit ist und welche Pflichten er mit sich zieht. Wenn du einen Kredit beantragst, wird ein gegenseitiger Vertrag aufgesetzt. Deine Leistung musst du jedoch nicht sofort erbringen. Nachdem dir die Bank das Geld geliehen hast, hast du einen vertraglich festgelegten Zeitraum, bis du das Geld inklusive der Zinsen wieder zurückzahlen musst. Das Geld wird dir also nicht geschenkt, sondern du musst später sogar noch für die sofortige Bereitstellung einer hohen Summe bezahlen. Es ist demnach besonders wichtig, im Vorhinein zu wissen, wofür du das Geld verwenden möchtest und wie du die Zinsen am Ende der Vertragslaufzeit tilgen kannst.

Unterschied Konsum und Investition

Investitionen sind langfristige Sach- und Finanzanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände, die im besten Fall einen Gewinn erzielen und somit das Vermögen erweitern. Konsumgüter hingegen sind Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände, die dem privaten kurz- oder mittelfristigen Konsum dienen. Darunter fallen zum Beispiel Fahrzeuge, Haushaltsgegenstände und Lebensmittel.

Es ergibt sich demnach das folgende Fazit: Wenn du einen Kredit aufnimmst, investiere möglichst das Geld in Projekte, Fonds oder Anlagen, durch die sich dein Vermögen voraussichtlich vermehren wird. Beachte hierbei aber auch die Risiken! Fonds sind häufig oft deutlich risikoreicher, als eine Investition in Immobilien. Auch wenn es sich um eine langfristige Investition handelt und du in den ersten Jahren nicht besonders viel daran verdienen wirst, lohnt sich eine Kreditaufnahme für eine sichere Anlage des aufgenommenen Geldes. Besonders bei Immobilien ist die Chance hoch, dein Vermögen zu vermehren. Die regelmäßige Einnahme durch Mieten oder eine mögliche Wertsteigerung der Immobilie mit einem anschließenden Verkauf gibt dir die nötige Sicherheit.

Eine Finanzierung von Gebrauchsgegenständen ist mit Vorsicht zu genießen. Denke immer daran, dass du den Kredit wieder zurückzahlen musst! Besonders für Verbrauchsgegenstände solltest du dir auf gar keinen Fall Geld leihen: Denn sobald du den finanzierten Gegenstand verbraucht hast, sind sowohl er als auch die Investition nicht mehr vorhanden. Auch das Thema einer Umschuldung sollte vermieden werden. Wenn du alte Schulden mit neuen Schulden bezahlen möchtest, zieht es deinen Kontostand nur noch weiter ins Negative.

Was sollte ich vor einem Kreditabschluss beachten?

Da du mit der Aufnahme eines Kredites eine finanzielle Verpflichtung eingehst, solltest du dich sorgfältig vorbereiten. Erstelle dir eine Übersicht über deine Ausgaben und Einnahmen. So stellst du sicher, dass du dir die monatlich abzubezahlenden Raten auch leisten kannst. Vergleiche verschiedene Kreditinstitutionen und wähle die am besten zu dir passenden Konditionen aus. Diese umfassen zum Beispiel den Kreditbetrag, die Laufzeit des Kredits und den Zinssatz. Ein günstiger Zinssatz wirkt meistens vielversprechend, ist aber nicht der einzige ausschlaggebende Punkt. Wenn du die Möglichkeit hast, lass dich persönlich beraten. So findest du den richtigen Kredit für dich!

Wie erkenne ich einen seriösen Kreditanbieter?

Einen Kredit kannst du sowohl in einer Bankfiliale vor Ort als auch online aufnehmen. Oft ist es im Internet günstiger, weswegen sich immer mehr Verbraucher für diese Variante entscheiden. Hier ist es besonders wichtig, sich vor Betrügern zu schützen. Auffällig ist es, wenn der Anbieter eine Kreditaufnahme ohne Schufa Auskunft gewährt oder eine willkürliche Gebühr verlangt. Seriöse Kreditgeber verlangen keine Vorauszahlungen.

Fazit: Kreditaufnahme für eine Investition

Hier findest du noch einmal eine Zusammenfassung: Wenn du einen Kredit aufnehmen möchtest, investiere das zur Verfügung gestellte Geld sinnvoll, um dein Vermögen zu steigern. Erkundige dich vor der Aufnahme des Kredites über den Kreditgeber, seine Seriosität und Konditionen. Handle klug, überlegt und mit Zeit!

Bundesschatzanleihen

Bundesschatzanleihen und ihre Bedeutung

Bundesschatzbriefe

Bundesschatzanleihen
Die Anleihen des Bundesrepublik Deutschland von 1969 bis 2013

Bundesschatzanleihen, auch Bundesschatzbriefe genannt, sind Wertpapiere, die im Jahr 1969 von der Bundesrepublik Deutschland ausgegeben und Dezember 2012 aus Kostengründen eingestellt wurden. Bundesschatzanleihen sind ähnlich wie normale Bundesanleihen. nur mit dem feinen Unterschied, dass diese nicht an der Börse notiert waren. Deshalb bestand also hier kein Kursrisiko. Die Bundesschatzanleihen wurden eingeführt,  um zum einen einer breiten Bevölkerungsschicht eine Vermögensbildung zu ermöglichen zum anderen, um Geld für den Haushalt zu erhalten. 
Der Staatshaushalt ist die höchste Aggregationsstufe eines öffentlichen Haushalts und beinhalte alle Staatseinnahmen und Staatsausgaben eines Staates.

Außerdem ist zu beachten aber auch, dass wer ab 2009 Bundesschatzanleihen erwarb, die Abgeltungssteuer hätte zahlen müssen. Die Abgeltungssteuer wurde nach der Finanzkrise 2008 im Jahr 2009 eingeführt und ist eine Steuer auf Kapitalerträge. Unter Kapitalerträgen werden Renditen und Zinsgewinne aus unterschiedlichsten Anlageformen verstanden. Wer Kapitalerträge hat, die über den Freibetrag, den sogenannten Sparerpauschbetrag, mit einer Höhe von 801 Euro pro Person hinausgehen, muss diese versteuern (Ehepaare 1602 Euro).

Eine Stufenzinsanleihe

Die Bundesschatzanleihen stellten eine langfristige Anleihe dar,genauer gesagt: eine Stufenzinsanleihe. Stufenzinsanleihen sind Anleihen, dessen Zinsen ansteigen, die Zinssätze steigen an zuvor ausgemachten Zeitpunkten, im Normalfall jährlich, an. Die Zinsen für neu herausgegebenen Schatzbrief wurden an das herrschende Zinsniveau angepasst.

Typ A und Typ B – die Unterschiede

Man konnte die Bundesschatzanleihen in zwei Typen erwerben, die sich in der  Laufzeit und die Auszahl ung der Zinsen unterschieden.

TypMindestbetrag Laufzeit Auszahlung der
Zinsen
Versteuerung der
Zinsen
A50€6 JahreAm Ende jedes Jahresjährlich
B25€7 JahreAm Ende der LaufzeitAm Ende der Laufzeit

Beispiel anhand der Bundesschatzanleihe vom 02.2011

Das Beispiel wird anhand eines Vermögens von 25.000€ gezeigt

JahrZinssatz in Prozent Zinsen Typ A in € Zinsen Typ B in €
1 0,5 125 125
2 1,25 312,5 314
3 1,75 437,5 439,75
4 2,5 625 639
5 3,25 812,5 850
6 4 1000 1080
7 4   1125
Zinsertrag insgesamt:   3312,5 4572,75

Bei der ersten Variante, also Typ A erfolgt jedes Jahr die Zinsausschüttung, weshalb hier der Zinsenzinseffekt wegfällt. Es handelt sich hierbei um den Zins, der für vorher bereits errechnete Zinsen errechnet wird. Je länger eine Anlage verzinst wird, desto deutlicher macht sich die Verzinsung, also der Zinseszinseffekt bemerkbar. Der Anstieg der Zinsen sollte den Anleger dazu bringen, ihre Bundesschatzanleihen möglichst lange zu halten.

Erwerb und Rückgabe der Anleihe

Generell konnten sie bei allen Geldinstituten erworben werden. Eine Begrenzung im Kreis der Käufer war auf natürliche Personen (also Privatpersonen), an bestimmte gemeinnützige oder mildtätige Vereine und Einrichtungen festgelegt. Grundsätzlich war eine Übertragung auch nur möglich, an jene, die ebenfalls erwerbsberechtigt waren.

Das investierte Geld kann nach Ablauf des ersten Laufzeitjahres zurückgefordert werden, sofern es schon vor dem Ablauf der sechs- oder siebenjährigen Laufzeit benötigt wird.  Der Rückgabenennwert wurde für jeden Anleger auf 5.000 Euro alle 30 Tage beschränkt.

Alternativen zur Bundesschatzanleihen

Ein wesentlicher Grund für die Einstellung der Schatzbriefe des Bundes war das negative Verhältnis zwischen dem Ertrag und den Kosten für die Verwaltung durch die Bundesfinanzagentur. Aber auch der ausgeglichene Bundeshaushalt machte es möglich, auf diese Finanzierungsform zu verzichten. Ob es in Zukunft noch einmal eine Ausgabe von Schatzbriefen durch die Bundesfinanzagentur geben wird, ist ungewiss. Es stellen sich deshalb Anleger die Frage, ob und welche Alternativen es gibt.

Die Bundesschatzanleihen wurden so sehr nachgefragt, weil es vielen Anlegern in erster Linie auf die Sicherheit ankam. Ebenfalls waren die Anleihen für jene geeignet, die Geld zurücklegen konnten, ohne Liquiditätseinbußen befürchten zu müssen. Die  steigenden Zinsen von Jahr zu Jahr machten die Anleihen zusätzlich interessant. Seit es diese nicht mehr gibt, stellt sich die Frage nach ähnlichen Wertpapieren, die auf langfristige Sicherheit setzen.

Die Anleihen der Bundesländer, Festgeld und Sparbriefe

Bundesländer Anleihen genießen schon aufgrund des Länderfinanzausgleichs eine sehr hohe Ausfallsicherheit. Selbst im denkbar schlechtesten Fall  der Zahlungsunfähigkeit eines Bundeslandes müsste der Bund einspringen und die Gläubiger der Schatzbriefe auszahlen.

Anlageprogramme von Banken und Sparkassen bieten durch die gesetzliche Einlagensicherung praktisch eine genauso hohe Sicherheit wie Bundesschatzbriefe – und meist sogar etwas mehr Rendite.

Diese Produkte heißen zum Beispiel Sparbriefe, Zuwachs- oder Festzinssparen feste Geldanlagen mit langen Laufzeiten und garantierten Renditen. Diese halten sich auch hier in überschaubaren Grenzen, sind aber garantiert. Gebühren werden in aller Regel nicht erhoben.

Spardose
Sparbriefe und co. ersetzen die Bundesschatzanleihen

Allerdings ist der Einstiegspreis für diese Produkte höher. Während bei einigen Sparkassen und Genossenschaftsbanken bereits 500 Euro zur Eröffnung eines Anlagekontos ausreichen, ist man bei den meisten Banken nur mit vierstelligen Beträgen dabei.

Die Zinsen bemessen sich auch bei Sparbriefen weitgehend nach der Laufzeit.Gleiches gilt für Festgeld. Tagesgeld bietet zwar eine hohe Flexibilität, weil jederzeit Geld abgehoben werden kann, doch besonders bei dieser Anlageform sind die Zinsen mittlerweile auf einem Tiefpunkt angelangt.

Das Problem mit der Inflation

Inflation
Aufgrund der Inflation kann es sein, das Anlagen in Anleihen nicht viel bringen

Anleihen unterliegen immer einem Inflationsrisiko. Was die Inflation genau ist, kannst du hier nachlesen, denn dazu haben wir schon einen Artikel veröffentlicht. Die Inflationsrate liegt in der Eurozone bei 2 %, dies hätte die Folge, dass in den ersten 3 Jahren in unserem Beispiel der Bundesschatzanleihen das Geld weniger wert werden würde. Erst ab dem 4. Jahr würde man Geld ‘verdienen‘, da die Zinsen oberhalb der Inflationsrate wären.

Automatisierung der Altersvorsorge: Geldanlage durch einen Robo-Advisor

Die automatische Geldanlage ist der neueste Trend: Robo-Advisor statt der klassischen Finanzberatung. Du machst dir Gedanken um deine Altersvorsorge? Du würdest gerne dein Geld investieren, statt es auf dem Tageskonto für niedrige Zinsenliegen zu lassen? Allerdings fehlt dir die Zeit oder das Interesse dich in die Welt der Börse einzuarbeiten? Da hilft nur ein Finanzberater, oder eben der Robo-Advisor. Was es mit ihm auf sich hat, erklären wir dir im Folgenden.

Tulpenmanie: Der erste Börsencrash der Geschichte

Wie das Tulpenfieber die Börse zusammenbrechen ließ

Noch heute beschreibt die Tulpenmanie ein klassisches Muster, bei dem die Gier der Anleger und der Händler für eine Spekulationsblase an den Börsen sorgt. Der Begriff hat einen historischen Hintergrund, und der Ursprung liegt bei einer ganz einfachen Tulpenzwiebel. Diese war im 16. Jahrhundert ein begehrtes Spekulationsobjekt. Es war das Zeitalter der Renaissance, die Zeit der Hochblüte der Niederlande und vor allem ein Zeitalter der Kunst.

Garten mit Tulpen - Bild
Garten mit Tulpen

Könige, Herzöge und Bürger wollten ihre Gärten schmücken. Dafür war die Tulpe die beste Lösung. Diese Blumenart erfreute sich damals, heute übrigens ebenfalls, einer großen Beliebtheit. Amsterdam war eines der wichtigen Zentren für den Tulpenhandel, denn in den Niederlanden wurde die Blume professionell gezüchtet. Die niederländischen Züchter galten und gelten als Profis in ihrem Bereich. Die erste Unterteilung nach Sorten, sowie viele weitere wichtige Neuerungen rund um die Zucht der Tulpe haben ihren Ursprung bei den Züchtern aus Holland.

Value Investing in unruhigen Börsenzeiten

Seit seinem Hoch von 13.600 Punkten hat der DAX 13 Prozent verloren und ein Ende der Talfahrt scheint noch nicht in Sicht zu sein. Viele Anleger fragen sich, wie sie in solchen Zeiten reagieren sollen.